FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,40 € | 7,54 € |
| 50 | 0,79 € | 7,15 € |
| 100 | 1,19 € | 6,75 € |
Das Rillenkugellager 61902 von FAG bietet mit seinen Maßen von 15x28x7 mm eine platzsparende Lagerung für Radial- und Axiallasten.
Das Rillenkugellager 61902 ist ein einreihiges Wälzlager nach Normvorgabe, gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Es nimmt vornehmlich radiale Kräfte auf, führt Wellen aber auch bei axialen Belastungen in beiden Richtungen stabil. Durch den schlanken Querschnitt mit 15 mm Bohrung, 28 mm Außendurchmesser und 7 mm Breite ermöglicht das Bauteil kompakte Baugruppen. Die offene Konstruktion von FAG Wälzlager erlaubt den direkten Kontakt mit dem Schmierstoff im umgebenden Gehäuse.
Die Baureihe 61902 kommt vor allem in Konstruktionen mit geringem radialem Einbauraum zum Einsatz. Typische Einsatzbereiche bilden kompakte Wellenlagerungen mit kombinierten Radial- und Axialkräften. Da das Lager keine integrierten Dichtscheiben besitzt, eignet es sich für geschlossene Gehäuse mit eigener Öl- oder Fettschmierung. Der geführte Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf Abstand und unterstützt gleichmäßige Laufeigenschaften bei wechselnden Drehzahlen.
Da dieses Modell als offenes Lager ausgeführt ist, muss im Gehäuse für einen wirksamen Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit gesorgt werden. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad. Das Bauteil besitzt eine normale Radiallagerluft sowie die Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1). Für den Einbau bedeutet dies standardisierte Passungsmaße ohne Sonderluft. Das Schmiermittel sollte vor Inbetriebnahme auf die Betriebstemperatur und die anliegende Belastung abgestimmt werden.
Die Bohrung beträgt 15 mm, der Außendurchmesser misst 28 mm und die Breite liegt bei 7 mm. Diese Maße entsprechen einer schmalen Baureihe. Damit eignet sich das Lager für Konstruktionen, bei denen Wellen mit 15 mm Durchmesser bei geringem Außendurchmesser gelagert werden müssen.
Bei einem offenen Lager fehlen beidseitig Abdeck- oder Dichtscheiben. Die Wälzkörper und Laufbahnen liegen frei. Das ermöglicht einen ungehinderten Zutritt von Schmieröl oder Schmierfett aus dem umgebenden Gehäuse. Gleichzeitig erfordert diese Konstruktion eine externe Gehäusedichtung, um das Eindringen von Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit zu verhindern.
Das Lager ist mit normaler Radiallagerluft gefertigt. Dieser Wert beschreibt das herstellungsbedingte Radialspiel zwischen Innenring, Kugeln und Außenring im lastfreien Zustand vor dem Einbau. Die normale Lagerluft ist auf gewöhnliche Passungsauslegungen und ausgeglichene Betriebstemperaturen abgestimmt, um Verspannungen im Betrieb zu vermeiden.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig halten diesen Temperaturen stand. Entscheidend für die thermische Grenze im Betrieb bleibt das eingesetzte Schmiermittel, da Standardfette oder Öle je nach Temperaturniveau ihre Eigenschaften verändern.
Die Einstufung in P0 entspricht der Normtoleranz und deckt sich mit der US-Bezeichnung ABEC 1. Sie definiert die Genauigkeit für Maß-, Form- und Laufabweichungen des Wälzlagers. Diese Klasse genügt den regulären Anforderungen industrieller Anwendungen im Maschinen- und Vorrichtungsbau, ohne dass engere Sonderpassungen erforderlich sind.
Sowohl die Ringe als auch die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch hohe Härte und Druckfestigkeit aus. Zur Führung der Kugeln dient ein Käfig aus Stahlblech, der formstabil bleibt und sich gegenüber gebräuchlichen mineralischen Schmierstoffen neutral verhält.
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