SKF
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Das Rillenkugellager 6226 -2Z von SKF bietet mit 130x230x40 mm soliden Schutz vor groben Partikeln durch beidseitige Stahlblechdeckscheiben.
Das Rillenkugellager 6226 -2Z von SKF ist ein einreihiges Radialkugellager für anspruchsvolle mechanische Industrieanwendungen. Das Bauteil verfügt über einen Innendurchmesser von 130 mm, einen Außendurchmesser von 230 mm sowie eine Breite von 40 mm. Aus Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt, nimmt dieses Modell radiale Lasten sowie axiale Führungskräfte in beiden Richtungen auf. Die beidseitigen Deckscheiben schützen das Lagerinnere vor groben Verunreinigungen. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig bei Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius.
Der Einsatz dieses Wälzlagers empfiehlt sich vor allem dort, wo hohe Radialkräfte auf entsprechende Wellendurchmesser wirken. Typische Einsatzbereiche finden sich in industriellen Antrieben, rotierenden Großwellen und Maschinenkonstruktionen mit kontinuierlicher Radialbelastung. Dank der beidseitigen Spaltdichtungen (2Z) wird das Lagerinnere gegen groben Schmutz abgeschirmt, während Schmierfett im Lager verbleibt. Weil Deckscheiben berührungslos arbeiten, entsteht keine zusätzliche Reibung. Das macht die Ausführung geeignet für Anwendungen mit höheren Umfangsgeschwindigkeiten, bei denen ein Grundschutz gegen Fremdkörper gefordert ist.
Die Kennzeichnung -2Z steht für zwei beidseitig eingepresste Schutzschilde aus Stahlblech. Im Vergleich zu schleifenden Dichtungen ermöglichen Deckscheiben einen reibungsarmen Lauf ohne zusätzliche Erwärmung durch Dichtungsreibung. Die normale Radiallagerluft unterstützt bei üblichen Passungen und moderaten Betriebstemperaturen eine saubere Führung der Welle ohne unzulässige Verspannung. Zudem entspricht das Lager der Standardtoleranzklasse P0 (ABEC 1), was einen präzisen Rundlauf in Gehäusen ohne Flansch oder Nut begünstigt. Bei der Konstruktion ist der zulässige Temperaturbereich bis +120 Grad zu berücksichtigen.
Dieses Lager besitzt eine Bohrung von 130 mm, einen Außendurchmesser von 230 mm und eine Breite von 40 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Nut. Die Wälzkörper laufen einreihig in einem stabilen Stahlblechkäfig. Vor dem Einbau sind der Wellensitz sowie die Gehäusebohrung auf diese Anschlussmaße abzustimmen.
Das Nachsetzzeichen -2Z kennzeichnet zwei beidseitig montierte Deckscheiben aus gepresstem Stahlblech. Diese Scheiben bilden einen berührungslosen Dichtspalt zum Innenring. Sie tragen dazu bei, grobe Schmutzpartikel abzuhalten, ohne durch Reibung zusätzliche Wärme zu erzeugen. Das Lager eignet sich damit für hohe Drehzahlen bei trockenem oder mäßig staubbehaftetem Betriebsumfeld.
Das Lager ist mit normaler Radiallagerluft gefertigt. Dieser Standard eignet sich für klassische Passungskombinationen und normale Temperaturverhältnisse während des Betriebs. Die Lagerluft gleicht geringe Maßänderungen durch Wellendehnungen aus und trägt zum ruhigen Lauf bei. Bei starken Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring empfiehlt sich alternativ eine vergrößerte Lagerluft.
Das Bauteil ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt. Dieser Rahmen wird durch den Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie die Werkstoffeigenschaften der Standardausführung vorgegeben. Für Einsätze außerhalb dieser thermischen Grenzen sind spezielle Wärmebehandlungen oder modifizierte Schmierstoffe erforderlich, um vorzeitigem Verschleiß entgegenzuwirken.
Die Toleranzklasse P0 (auch als Normaltoleranz PN oder ABEC 1 bezeichnet) definiert die zulässigen Maß-, Form- und Laufabweichungen für industrielle Standardanwendungen. Sie unterstützt den passgenauen Einbau des Wälzlagers in zylindrische Gehäuse und auf standardisierte Wellen. Für die Mehrheit aller Antriebsstränge und Maschinenelemente bietet diese Genauigkeitsstufe eine wirtschaftliche Lösung.
Sowohl die Lagerringe als auch die Wälzkörper bestehen aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Dieser Stahl zeichnet sich durch hohe Festigkeit, Druckbeständigkeit und ein stabiles Gefüge aus. Die präzise geschliffenen Wälzkörper unterstützen einen gleichmäßigen Kontakt und eine saubere Lastaufnahme in der Laufbahn.
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