SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 15,95 € | 302,96 € |
| 5 | 31,90 € | 287,01 € |
Das Rillenkugellager 6226 /C4 von SKF bietet mit 130x230x40 mm stark vergrößertes Radialspiel für thermisch hoch beanspruchte Industrieanwendungen.
Das einreihige Rillenkugellager 6226 /C4 von SKF ist für radiale Belastungen sowie axiale Führungskräfte in beide Richtungen konstruiert. Durch den Verzicht auf berührende Dichtungen eignet sich diese offene Bauform für den direkten Einbau in geschlossene Maschinengehäuse mit kontinuierlicher Öl- oder Nachschmierung. Ringe und Kugeln bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), geführt von einem stabilen Stahlblechkäfig. Die Ausführung entspricht der Normaltoleranzklasse P0/PN (ABEC 1) und toleriert Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius.
Typische Einsatzbereiche für das Rillenkugellager 6226 /C4 finden sich im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau sowie in industriellen Antriebssystemen. Konstrukteure nutzen dieses Wälzlager bevorzugt, wenn auf Wellen mit 130 mm Durchmesser radiale Belastungen auftreten und gleichzeitig thermische Ausdehnungen auszugleichen sind. Durch den Außenring ohne Flansch oder Nut lässt sich das Lager bündig in zylindrische Gehäusebohrungen einpassen.
Die interne Lagerluftklasse C4 liegt über dem Normalspiel sowie über C3 und kennzeichnet eine stark vergrößerte Radiallagerluft. Diese Spezifikation ist erforderlich, wenn im Betrieb Temperaturdifferenzen zwischen Innenring und Außenring entstehen oder feste Passungen den Innenring aufweiten. Ein ausreichendes Radialspiel gleicht die thermische oder passungsbedingte Einengung aus, damit das Lager im Betriebspunkt mit der nötigen Betriebsspielreserve läuft.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 130 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 230 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Breite von 40 mm auf. Diese Hauptabmessungen entsprechen der genormten Ausführung. Der Außenring ist zylindrisch glatt ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Nut.
Die Kennzeichnung C4 beschreibt eine stark vergrößerte radiale Lagerluft des Wälzlagers im unmontierten Zustand. Dieser Wert liegt oberhalb der Normalspielklasse sowie über C3. Das vergrößerte Radialspiel trägt dazu bei, dass das Lager bei Erwärmung der Welle oder durch feste Passungssitze nicht unter unzulässige radiale Verspannung gerät.
Offene Wälzlager besitzen weder Deck- noch Dichtscheiben an den Stirnseiten. Diese Konstruktion reduziert den Reibungswiderstand und ermöglicht den Einsatz in Systemen mit Schmierölkreislauf oder gezielter Nachschmierung über das Maschinengehäuse. Die Lagerstelle wird üblicherweise durch externe Gehäusedichtungen vor dem Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit geschützt.
Ringe und Wälzkörper aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) sind in Kombination mit dem Stahlblechkäfig für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Innerhalb dieser Grenzwerte behalten die Lagerkomponenten ihre Formstabilität. Für den ordnungsgemäßen Betrieb ist ein Schmierstoff zu wählen, der für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben ist.
Das Lager ist in der Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1) gefertigt. Diese Klasse definiert die zulässigen Maß- und Laufabweichungen für Durchmesser, Breiten sowie Rundlauf. Sie deckt die Anforderungen im Maschinen- und Anlagenbau bei standardisierten Fertigungstoleranzen der umgebenden Bauteile ab.
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