6226 /C4 Rillenkugellager von SKF
6226 /C4 Rillenkugellager von SKF

SKF

Rillenkugellager SKF 6226 /C4

Technische Daten
 
Innendurchmesser
130 mm
Außendurchmesser
230 mm
Breite
40 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
einreihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Stahlblechkäfig
Lagerluft
stark erhöhte Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Stromisolierung
keine
Bohrung
zylindrische Bohrung
Außenring
ohne Flansch/Nut
Material der Wälzkörper
Standard-Wälzlagerstahl
Temperaturbereich
-20 bis +150 °C
Gewicht
5,76 kg
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Rillenkugellager SKF 6226 /C4
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Rillenkugellager SKF 6226 /C4

Das Rillenkugellager 6226 /C4 von SKF bietet mit 130x230x40 mm stark vergrößertes Radialspiel für thermisch hoch beanspruchte Industrieanwendungen.

Das einreihige Rillenkugellager 6226 /C4 von SKF ist für radiale Belastungen sowie axiale Führungskräfte in beide Richtungen konstruiert. Durch den Verzicht auf berührende Dichtungen eignet sich diese offene Bauform für den direkten Einbau in geschlossene Maschinengehäuse mit kontinuierlicher Öl- oder Nachschmierung. Ringe und Kugeln bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), geführt von einem stabilen Stahlblechkäfig. Die Ausführung entspricht der Normaltoleranzklasse P0/PN (ABEC 1) und toleriert Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius.

Wofür eignet sich das Rillenkugellager 6226 /C4 im Betrieb?

Typische Einsatzbereiche für das Rillenkugellager 6226 /C4 finden sich im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau sowie in industriellen Antriebssystemen. Konstrukteure nutzen dieses Wälzlager bevorzugt, wenn auf Wellen mit 130 mm Durchmesser radiale Belastungen auftreten und gleichzeitig thermische Ausdehnungen auszugleichen sind. Durch den Außenring ohne Flansch oder Nut lässt sich das Lager bündig in zylindrische Gehäusebohrungen einpassen.

Welche Bedeutung hat die C4-Lagerluft für die Lagerauswahl?

Die interne Lagerluftklasse C4 liegt über dem Normalspiel sowie über C3 und kennzeichnet eine stark vergrößerte Radiallagerluft. Diese Spezifikation ist erforderlich, wenn im Betrieb Temperaturdifferenzen zwischen Innenring und Außenring entstehen oder feste Passungen den Innenring aufweiten. Ein ausreichendes Radialspiel gleicht die thermische oder passungsbedingte Einengung aus, damit das Lager im Betriebspunkt mit der nötigen Betriebsspielreserve läuft.

Welche Abmessungen hat das Rillenkugellager 6226 /C4?

Das Lager weist einen Innendurchmesser von 130 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 230 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Breite von 40 mm auf. Diese Hauptabmessungen entsprechen der genormten Ausführung. Der Außenring ist zylindrisch glatt ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Nut.

Was bedeutet das Nachsetzzeichen /C4 bei diesem Lager?

Die Kennzeichnung C4 beschreibt eine stark vergrößerte radiale Lagerluft des Wälzlagers im unmontierten Zustand. Dieser Wert liegt oberhalb der Normalspielklasse sowie über C3. Das vergrößerte Radialspiel trägt dazu bei, dass das Lager bei Erwärmung der Welle oder durch feste Passungssitze nicht unter unzulässige radiale Verspannung gerät.

Warum ist das Rillenkugellager 6226 /C4 als offenes Lager ausgeführt?

Offene Wälzlager besitzen weder Deck- noch Dichtscheiben an den Stirnseiten. Diese Konstruktion reduziert den Reibungswiderstand und ermöglicht den Einsatz in Systemen mit Schmierölkreislauf oder gezielter Nachschmierung über das Maschinengehäuse. Die Lagerstelle wird üblicherweise durch externe Gehäusedichtungen vor dem Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit geschützt.

Welcher Temperaturbereich ist für dieses Wälzlager zulässig?

Ringe und Wälzkörper aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) sind in Kombination mit dem Stahlblechkäfig für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Innerhalb dieser Grenzwerte behalten die Lagerkomponenten ihre Formstabilität. Für den ordnungsgemäßen Betrieb ist ein Schmierstoff zu wählen, der für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben ist.

Welche Toleranzklasse weist das Lager auf?

Das Lager ist in der Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1) gefertigt. Diese Klasse definiert die zulässigen Maß- und Laufabweichungen für Durchmesser, Breiten sowie Rundlauf. Sie deckt die Anforderungen im Maschinen- und Anlagenbau bei standardisierten Fertigungstoleranzen der umgebenden Bauteile ab.

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