SKF
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Das Rillenkugellager 6209 -2RS1/C4 von SKF bietet mit 45x85x19 mm, berührenden Dichtungen und C4-Radialluft verlässliche Laufeigenschaften bei thermischen Belastungen.
Das einreihige Rillenkugellager 6209 -2RS1/C4 von SKF ist für kombinierte Radial- und Axialbelastungen ausgelegt. Mit einer Bohrung von 45 mm, einem Außendurchmesser von 85 mm sowie einer Breite von 19 mm entspricht das Wälzlager standardisierten Einbaumaßen. Ausgestattet mit beidseitig schleifenden 2RS1-Dichtungen schützt die Konstruktion das Lagerinnere vor Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit. Gefertigt aus Wälzlagerstahl 100Cr6 und geführt durch einen stabilen Stahlblechkäfig, deckt dieses Rillenkugellager Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad ab.
Dieses Wälzlager kommt vor allem in Lagerungen zum Einsatz, bei denen Schmutzeinflüsse auftreten oder Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring ausgeglichen werden müssen. Durch die beidseitig schleifende Dichtung verbleibt der Schmierstoff im Lagerraum, während das Eindringen von Verunreinigungen vermindert wird. Die Ausführung eignet sich für rotierende Wellen in industriellen Antrieben und mechanischen Konstruktionen mit normaler Toleranzklasse P0/PN.
Die Ausführung mit C4-Lagerluft ist zweckmäßig, wenn im laufenden Betrieb mit einer Ausdehnung des Innenrings durch Erwärmung zu rechnen ist. Diese stark vergrößerte Radialluft dient dazu, Maßänderungen durch Temperaturunterschiede oder feste Passungssitze auszugleichen. Gegenüber Lagern mit normaler Lagerluft trägt die C4-Klasse dazu bei, einem vorzeitigen Verspannen der Wälzkörper bei thermischer Beanspruchung entgegenzuwirken. Die Betriebstemperatur soll dabei im zulässigen Bereich zwischen -20 und +120 Grad bleiben.
Mit einem Innendurchmesser von 45 mm, einem Außendurchmesser von 85 mm und einer Breite von 19 mm entspricht das Lager den Standardabmessungen der Baureihe. Der Außenring ist zylindrisch ohne Flansch oder Nut ausgeführt, sodass der Einbau in glatte Gehäusebohrungen erfolgt.
Das Kürzel C4 steht für eine stark vergrößerte Radiallagerluft oberhalb der Klassen Normal und C3. Dieses vergrößerte Radialspiel trägt dazu bei, dass sich die Wälzkörper nicht verklemmen, wenn der Innenring durch Betriebswärme oder feste Passungen expandiert. Die Drehfähigkeit bleibt auch bei thermischer Belastung erhalten.
Die beidseitig angebrachten, schleifenden 2RS1-Dichtlippen liegen an der Innenringschulter an und unterstützen die Abdichtung des Lagerinneren gegen Schmutz und Feuchtigkeit. Gleichzeitig wirkt diese Bauform einem vorzeitigen Austritt des Schmierstoffs aus dem Lagerraum entgegen.
Der zulässige Einsatzbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad. Begrenzt wird diese Spanne durch die Materialien der berührenden Dichtungen sowie den Schmierstoff. Innerhalb dieses Fensters behalten Wälzlagerstahl 100Cr6, Stahlblechkäfig und Dichtelemente ihre mechanische Stabilität bei.
Innenring, Außenring und Wälzkörper sind aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt, der für Formstabilität und Druckfestigkeit sorgt. Für den Käfig zur Führung der Kugelreihe kommt Stahlblech zum Einsatz. Die beidseitigen 2RS1-Dichtungen bestehen aus schleifenden Dichtelementen zur Abschirmung gegen Umgebungseinflüsse.
Die Fertigung erfolgt nach der Standard-Toleranzklasse P0, welche auch als Normaltoleranz PN oder ABEC 1 geläufig ist. Diese Vorgabe bestimmt die zulässigen Maß- und Laufgenauigkeiten für Radialrillenkugellager und ist für standardisierte industrielle Wellen- und Gehäusesitze ausgelegt.
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