SKF
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Das Rillenkugellager 61936 MA/C3 von SKF bietet mit 180 mm Bohrung, Messingkäfig und C3-Lagerluft eine solide Lösung für anspruchsvolle Großwellenlagerungen.
Das Rillenkugellager 61936 MA/C3 von SKF Wälzlager ist als einreihiges Radiallager für Anwendungen mit großem Wellendurchmesser konzipiert. Dank der schmalen Bauform im Verhältnis zum Durchmesser spart das Lager radialen Bauraum ein. Da dieses Lager offen ausgeführt ist, gelangt das Schmiermittel ungehindert an die Wälzkörper aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6. Es nimmt radiale Kräfte auf und stützt zusätzlich axiale Belastungen in beiden Richtungen ab.
Konstrukteure und Instandhalter greifen auf dieses Lager zurück, wenn große Wellen gelagert werden müssen, ohne das Gehäuse übermäßig zu vergrößern. Typische Einsatzorte finden sich bei Lagerungen mit großem Wellendurchmesser und limitiertem radialem Einbauraum. Durch die offene Bauart lässt sich das Lager direkt in geschmierte Ölkreisläufe einbinden. Das Bauteil deckt einen zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ab und eignet sich damit für thermisch beanspruchte Betriebsumgebungen.
Die Zusatzbezeichnung MA kennzeichnet einen massiven Messingkäfig, der am Außenring geführt wird. Diese Außenbordführung stabilisiert die Wälzkörperführung auch bei wechselnden Belastungen oder erhöhter Schwingungsneigung. Die leicht erhöhte Radiallagerluft C3 gleicht temperaturbedingte Ausdehnungen von Welle und Innenring während des Betriebs aus. Dadurch verringert sich das Risiko von Verspannungen, wenn zwischen Innenring und Außenring Temperaturunterschiede entstehen. Das Lager entspricht der normalen Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Mit 180 mm Bohrung, 250 mm Außendurchmesser und 33 mm Breite entspricht das Lager den genormten Hauptabmessungen für schmale Querschnitte. Die Wälzkörper laufen einreihig auf den Laufbahnen des zylindrischen Innen- und Außenrings, wobei der Außenring weder über einen Flansch noch über Ringnuten verfügt.
Die Kennzeichnung MA steht für einen massiven Messingkäfig, der am Außenring geführt wird. Diese Außenbordführung verleiht der Führung der Kugeln hohe Festigkeit und verhält sich unempfindlich gegenüber Schwingungen sowie Trägheitskräften.
Die Angabe C3 steht für eine leicht vergrößerte radiale Lagerluft gegenüber der Standardausführung. Dieser zusätzliche Freiraum wirkt einem Klemmen der Wälzkörper entgegen, wenn sich die Welle im laufenden Betrieb stärker erwärmt als das Gehäuse oder feste Passungen das radiale Spiel verringern.
Da dieses Modell keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben besitzt, muss die Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit über die umliegende Gehäusekonstruktion erfolgen. Gleichzeitig erlaubt die offene Konstruktion den freien Zufluss von Schmieröl oder Schmierfett direkt an die Kontaktzonen zwischen Laufbahn und Wälzkörpern.
Sowohl die Lagerringe als auch die Wälzkörper bestehen aus dem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieser durchgehärtete Stahl weist eine hohe Belastbarkeit sowie Formstabilität auf. Für den Käfig kommt Messing zum Einsatz, wodurch eine stabile Führung der Kugeln im Wälzkörpersatz erzielt wird.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -20 bis +150 Grad. Konstruktion und Werkstoffpaarung erlauben den Betrieb innerhalb dieser Grenzen, sofern der gewählte Schmierstoff den vorherrschenden Betriebstemperaturen angepasst ist.
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