SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 5,11 € | 97,08 € |
| 20 | 10,22 € | 91,97 € |
Das Rillenkugellager 16020 /C3 von SKF bietet mit 100 mm Bohrung und 150 mm Außendurchmesser eine schmale Bauform für radiale Belastungen.
Das Rillenkugellager 16020 /C3 ist ein einreihiges Wälzlager von SKF in offener Bauform. Mit den Abmessungen von 100 mm Innendurchmesser, 150 mm Außendurchmesser und einer Breite von 16 mm zeichnet sich diese Ausführung durch einen besonders schlanken Querschnitt aus. Es nimmt vorwiegend radiale sowie moderate axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig, ist das Lager für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt.
Dieses Radialkugellager eignet sich vor allem für Konstruktionen mit begrenztem radialem Bauraum, bei denen dennoch ein großer Wellendurchmesser geführt werden muss. Typische Einsatzgebiete finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Getrieben oder in Antriebssystemen, die eine exakte Lagerung bei moderaten Lasten verlangen. Da das Lager offen ausgeführt ist, setzt der Betrieb ein geschütztes Gehäuseumfeld sowie eine externe Schmierstoffversorgung mit Öl oder Fett voraus. So lässt sich das Lager direkt in bestehende Schmierkreisläufe integrieren.
Die Kennzeichnung C3 weist auf eine leicht erhöhte Radiallagerluft hin. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen gleicht thermische Ausdehnungen bei Betriebserwärmung aus und beugt Verspannungen bei festen Passungen vor. Zudem verfügt das Lager über eine erhöhte Maßgenauigkeit nach Toleranzklasse P6 bei normaler Laufgenauigkeit PN. Die enge Maßhaltigkeit erleichtert die Wellen- und Gehäusemontage und wirkt unerwünschtem Lagerspiel oder Passungsrost entgegen.
Die Abmessungen betragen 100 mm Bohrungsdurchmesser, 150 mm Außendurchmesser und 16 mm Baubreite. Durch diesen geringen Querschnitt gehört dieses Modell zu den schmal bauenden Radiallagern. Dies ermöglicht die Lagerung großer Wellendurchmesser bei gleichzeitig kompaktem Außendurchmesser im Gehäuse.
C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft im Vergleich zur Normalausführung. Dieser vergrößerte interne Freiraum ist vorteilhaft, wenn im laufenden Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungssitze auf Welle und Gehäuse das Lagerspiel nach dem Einbau verengen.
Offene Wälzlager besitzen ab Werk weder Deck- noch Dichtscheiben. Diese Bauform minimiert die Reibung und erlaubt den direkten Einsatz in ölgeschmierten Systemen, bei denen das Schmiermittel frei zirkulieren kann. Bei Verwendung im offenen Gehäuse muss die Lagerstelle durch externe Dichtungen vor Verunreinigungen geschützt werden.
Für dieses Wälzlager ist ein Temperatureinsatzbereich von -20 bis +150 Grad spezifiziert. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und versehen mit einem Käfig aus Stahlblech, behält das Bauteil innerhalb dieser Spanne seine Formstabilität. Der verwendete Schmierstoff muss für die jeweilige Betriebstemperatur ausgelegt sein.
Die Spezifikation P6 bezeichnet eine engere Maßtoleranz im Vergleich zur Standardausführung. Bei diesem Lager sind die Anschlussmaße nach P6 toleriert, während die Laufgenauigkeit der Normalklasse PN entspricht. Dies unterstützt definierte Passungssitze auf Welle und Gehäuse und trägt zu einem gleichmäßigen Laufverhalten bei.
Als Radialkugellager nimmt es in erster Linie Radialkräfte senkrecht zur Wellenachse auf. Durch die Geometrie der tiefen Laufrillen im Innen- und Außenring kann die Konstruktion zusätzlich axiale Kräfte in beiden Richtungen führen. Für vorwiegend axiale Lasten sollten gesonderte Lagertypen geprüft werden.
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