FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 3,68 € | 69,93 € |
| 30 | 7,36 € | 66,25 € |
Das offene Rillenkugellager 6307 -M mit Messingkäfig misst 35x80x21 mm und führt Wellen bei kombinierten Radial- und Axialbelastungen.
Das Rillenkugellager 6307 -M ist ein einreihiges Wälzlager des Herstellers FAG Wälzlager aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6. Mit einer Bohrung von 35 mm, einem Außendurchmesser von 80 mm und einer Breite von 21 mm nimmt diese Bauform vorrangig radiale Lasten auf, stützt jedoch auch axiale Kräfte in beiden Richtungen ab. Durch die offene Konstruktion ohne integrierte Dichtscheiben eignet sich das Bauteil vor allem für Umgebungen, in denen ein vorhandenes Maschinengehäuse das Lager vor Schmutz schützt und Schmierstoff ungehindert zirkulieren kann.
Das Rillenkugellager 6307 -M kommt vor allem in rotierenden Wellenlagerungen zum Einsatz, bei denen thermische oder dynamische Belastungen auftreten. Dank des zulässigen Temperaturbereichs von -30 bis +120 Grad ist das Lager für wechselnde thermische Bedingungen ausgelegt. Konstrukteure setzen diese Ausführung bevorzugt ein, wenn Öl- oder Fettschmierung über den Schmierkreislauf der Gesamtanlage erfolgt. Die zylindrische Bohrung ohne Flansch oder Nut am Außenring erlaubt die direkte Integration in genormte Gehäusesitze.
Das Nachsetzzeichen -M kennzeichnet den massiven Messingkäfig, der die Wälzkörper auf ihrer Laufbahn führt. Messing zeichnet sich durch Festigkeit und Notlaufeigenschaften aus, was bei Vibrationen, Stoßbelastungen oder höheren Drehzahlen mechanische Führung bietet. Die Ausführung weist eine normale Radiallagerluft sowie die Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) auf. Vor dem Einbau sollte abgeglichen werden, ob die normale Lagerluft zur Betriebstemperatur passt, da sich Innen- und Außenring bei Erwärmung unterschiedlich ausdehnen können.
Mit einem Innendurchmesser von 35 mm, einem Außendurchmesser von 80 mm sowie einer Breite von 21 mm entspricht das Lager metrischen Standardabmessungen. Vor der Montage empfiehlt sich die Prüfung von Wellen- und Gehäusesitz auf Maßhaltigkeit, um einen passgenauen Sitz ohne Verzug der Laufbahnen zu unterstützen.
Das Nachsetzzeichen verweist auf einen Käfig aus Messing. Ein Messingkäfig eignet sich für Betriebsbedingungen mit mechanischen Stoßbelastungen, Vibrationen oder Beschleunigungskräften. Zudem bietet der Werkstoff vorteilhafte Gleiteigenschaften, was die präzise Führung der Wälzkörper unterstützt.
Die offene Ausführung besitzt keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben. Dadurch gelangt Schmieröl oder Schmierfett aus dem umgebenden System ungehindert an die Kugeln und Laufbahnen. Diese Bauform empfiehlt sich, wenn das Gehäuse die Lagerstelle nach außen abdichtet und eine regelmäßige Versorgung mit Schmierstoff über einen gemeinsamen Schmierkreislauf erfolgt.
Die Ausführung weist die normale Radiallagerluft auf. Diese beschreibt das radiale Spiel zwischen Wälzkörpern und Ringen im unverbauten Zustand. Bei Standardanwendungen mit üblichen Passungen und mäßigen Temperaturunterschieden zwischen Welle und Gehäuse trägt dieses Betriebsspiel zu einem gleichmäßigen Lauf bei.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -30 und +120 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Messingkäfig sind auf diesen Arbeitsbereich ausgelegt. Bei der Auswahl des Schmierstoffs sollten Sie darauf achten, dass dessen thermische Spezifikation den geplanten Einsatzbereich ebenfalls abdeckt.
Mit der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN entspricht das Modell der Klassifizierung ABEC 1. Dies stellt den industriellen Normalstandard für Maß- und Rundlaufgenauigkeit dar. Für gängige Industrieanwendungen bietet diese Toleranzklasse eine bewährte Passgenauigkeit bei zylindrischem Sitz auf Welle und Gehäuse.
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