FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 20,71 € | 393,54 € |
| 3 | 41,42 € | 372,83 € |
Das Rillenkugellager 6322 -M mit den Maßen 110x240x50 mm nimmt hohe Radiallasten sowie beidseitige Axialkräfte auf.
Das einreihige Rillenkugellager 6322 -M von FAG ist als offenes Wälzlager ohne Dichtscheiben ausgeführt. Die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 verleiht den Ringen und Wälzkörpern eine hohe Formstabilität. Dank der normalen Radiallagerluft sowie der Standard-Toleranzklasse P0/PN eignet sich diese Lagereinheit für klassische Industrieanwendungen mit genormten Einbaupassungen. Der integrierte Messingkäfig führt die Wälzkörper mit geringem Reibungswiderstand auf Abstand.
Konstruktionen mit einem Wellendurchmesser von 110 mm bilden das primäre Einsatzgebiet dieses Lagers. Es wird vor allem in rotierenden Wellenlagerungen und Industrieantrieben eingesetzt, bei denen Radialkräfte und beidseitig wirkende Axialkräfte zusammentreffen. Da es sich um eine offene Ausführung handelt, gelangt Schmieröl oder Schmierfett aus dem Gehäuseinneren ungehindert an die Laufbahnen. Der Einsatztemperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius.
Das Nachsetzzeichen -M kennzeichnet den massiven Messingkäfig. Gegenüber Varianten mit Stahlblechkäfig zeichnet sich Messing durch eine hohe Festigkeit und günstige Notlaufeigenschaften bei zeitweisem Schmierstoffmangel aus. Der Käfig widersteht Vibrationen sowie Stoßbelastungen im Betrieb. Da die Ausführung ungekapselt bleibt, schützen Dichtungen im umgebenden Lagergehäuse die Laufbahnen vor Schmutz und Feuchtigkeit.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 110 mm, einen Außendurchmesser von 240 mm sowie eine Baubreite von 50 mm auf. Der Außenring ist zylindrisch gefertigt und besitzt weder Flansch noch Ringnut, wodurch er in genormte Gehäusebohrungen passt.
Die Kennzeichnung -M steht für einen massiven Messingkäfig, der die Wälzkörper auf Abstand hält. Messing bietet im Vergleich zu gepressten Blechkäfigen eine höhere mechanische Festigkeit und eignet sich für Lagerungen mit starken Vibrationen oder wechselnden Belastungsrichtungen.
Offene Wälzlager besitzen herstellerseitig keine Dicht- oder Deckscheiben. Sie sind für Konstruktionen gedacht, bei denen die Schmierstoffversorgung über ein externes Schmiersystem, wie ein Ölbad oder eine Zentralschmierung, erfolgt. Das Schmiermittel kann so ungehindert die Laufbahnen kühlen und benetzen.
Dieses Modell verfügt über normale Radiallagerluft (Normalluft). Dieser Wert ist für reguläre Betriebstemperaturen und empfohlene Wellen- sowie Gehäusepassungen ausgelegt. Das Betriebsspiel verringert sich nach dem Aufpressen auf die Welle auf das für den ruhigen Lauf erforderliche Maß.
Der zulässige Einsatzbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Sowohl die Ringe aus 100Cr6-Stahl als auch der Messingkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Maßstabilität. Die tatsächliche Grenztemperatur hängt im Einsatz jedoch vom gewählten externen Schmierstoff ab.
Das Lager ist in der Standard-Toleranzklasse P0 (entspricht PN bzw. ABEC 1) gefertigt. Diese Klasse deckt die üblichen Genauigkeitsanforderungen des allgemeinen Maschinenbaus ab und erlaubt den Einbau mit marktüblichen Lagersitz-Toleranzen.
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