NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 50 | 0,46 € | 4,05 € |
| 150 | 0,68 € | 3,83 € |
| 250 | 0,91 € | 3,60 € |
Das einreihige Rillenkugellager 16001 -2Z-C3 mit den Maßen 12x28x7 mm vereint beidseitige Spaltdichtungen mit erhöhter C3-Lagerluft für temperaturbelastete Konstruktionen.
Das Rillenkugellager 16001 -2Z-C3 von NKE Steyr eignet sich als einreihiges Radialkugellager für Wellendurchmesser von 12 mm und Gehäusebohrungen von 28 mm. Durch die geringe Breite von 7 mm beansprucht dieses Wälzlager wenig axialen Bauraum. Beide Ringe und die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 in der Toleranzklasse P0 (ABEC 1). Ein Stahlblechkäfig führt die Kugeln gleichmäßig auf Abstand und unterstützt ruhige Laufeigenschaften über den zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad.
Konstrukteure wählen das Rillenkugellager 16001 -2Z-C3 vorrangig für kompakte Baugruppen, die vorwiegend radiale Kräfte und geringe axiale Führungskräfte aufnehmen. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Konstruktionen mit schmalem axialem Bauraum sowie schnell rotierenden Wellen. Die beidseitigen Blechdeckscheiben tragen dazu bei, das Eindringen grober Schmutzpartikel zu reduzieren, während die Reibung gegenüber berührenden Dichtungen gering bleibt. Damit eignet sich diese Bauform für höhere Drehzahlen, die einen Basisschutz gegen Fremdkörper verlangen.
Die Kennzeichnung C3 weist eine leicht erhöhte radiale Lagerluft im Vergleich zur Normalausführung auf. Dieses zusätzliche Betriebsspiel gleicht thermische Dehnungen aus, wenn sich Welle und Lagerinnenring im Betrieb stärker erwärmen als das Gehäuse. Zudem kompensiert die C3-Luft das Zusammendrücken des Innenrings bei festen Presspassungen. Das Kürzel 2Z bezeichnet berührungslose Deckscheiben aus Stahlblech auf beiden Stirnseiten. Diese Konstruktion schützt das Wälzlager vor Schmutzeintrag, ohne Reibungswärme an Berührungsflächen zu erzeugen.
Das Lager verfügt über eine Bohrung von 12 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 28 mm und eine schmale Breite von 7 mm. Durch den zylindrischen Außenring ohne Flansch oder Nut lässt sich das Wälzlager bündig in passende zylindrische Gehäusebohrungen einpassen.
Das Kürzel 2Z steht für beidseitig angebrachte Deckscheiben aus Stahlblech. Diese Scheiben bilden einen berührungslosen Dichtspalt zu den Bordkanten des Innenrings. Sie halten Staub sowie grobe Schmutzpartikel ab und verringern den Schmierstoffaustritt, ohne durch Schleifkontakt zusätzliche Reibung oder übermäßige Wärmeentwicklung im Lager hervorzurufen.
Die Kennzeichnung C3 signalisiert eine größere radiale Lagerluft als bei Standardlagern. Ein vergrößertes Innenspiel trägt dazu bei, dass das Lager auch bei Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse frei dreht. Zudem bleibt nach dem Aufpressen des Innenrings auf die Welle genügend Betriebsspiel erhalten, um einen leichten Lauf der Wälzkörper zu unterstützen.
Für den Dauereinsatz ist das Wälzlager für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad ausgelegt. Die Komponenten aus Wälzlagerstahl 100Cr6 und der formstabile Stahlblechkäfig bewahren innerhalb dieser Spanne ihre Maßhaltigkeit. Bei der Auslegung der Lagerstelle empfiehlt sich die Abstimmung auf das jeweilige Schmiermittel innerhalb dieses thermischen Fensters.
Das Kugellager ist nach Normaltoleranz P0 (entsprechend PN oder ABEC 1) gefertigt. Diese Genauigkeitsklasse deckt die üblichen Maß-, Form- und Rundlauftoleranzen für den allgemeinen Maschinenbau und die Antriebstechnik ab. Sie ermöglicht eine zuverlässige Passung auf geschliffenen Wellen und in feingedrehten Gehäusebohrungen.
Als einreihiges Rillenkugellager besitzt das Modell 16001 eine einzelne Kugelreihe in tiefen Laufrillen von Innen- und Außenring. Diese Bauart baut mit nur 7 mm Breite sehr schmal. Mehrreihige Varianten bieten zwar eine höhere Tragfähigkeit, benötigen jedoch mehr axialen Einbauraum, der in kompakten Konstruktionen oft nicht zur Verfügung steht.
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