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Das Rillenkugellager 61910 -2Z von NKE Steyr bietet eine schmale Bauform mit 50x72x12 mm und beidseitigen Deckscheiben für industrielle Einsatzzwecke.
Das einreihige Rillenkugellager 61910 -2Z zeichnet sich durch einen besonders schmalen Querschnitt bei einem Wellendurchmesser von 50 mm aus. Es nimmt vorwiegend radiale Belastungen sowie moderate axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit einem stabilen Stahlblechkäfig, ist dieses Wälzlager für vielseitige industrielle Konstruktionen ausgelegt. Die beidseitige Spaltabdeckung trägt dazu bei, dass Schmierstoff im Lagerinneren verbleibt und feste Fremdkörper ferngehalten werden.
Diese kompakte Bauform kommt vor allem dort zum Einsatz, wo der Bauraum in radialer Richtung stark begrenzt ist, die Lagerung aber eine tragfähige 50-mm-Welle aufnehmen muss. Typische Einsatzbereiche finden sich in kompakten Wellenlagerungen des allgemeinen Maschinenbaus sowie der industriellen Antriebstechnik. Durch die normale Radiallagerluft arbeitet die Lagerung bei regulären Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad mit gleichmäßigem Lauf. Der zylindrische Außenring ohne Nut fügt sich passgenau in glatte Gehäusebohrungen ein.
Die beidseitigen Deckscheiben aus profiliertem Stahlblech bilden eine berührungslose Spaltdichtung. Sie verursachen im Vergleich zu schleifenden Dichtlippen kein zusätzliches Reibungsmoment, was eine minimale Wärmeentwicklung im Betrieb begünstigt. Bei der Lagerauswahl ist zu prüfen, ob der berührungslose Schutz vor Staub und festen Verunreinigungen für die jeweiligen Einsatzbedingungen ausreicht. Mit der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 erfüllt das Wälzlager die gängigen Genauigkeitsanforderungen im Maschinenbau.
Mit einer Bohrung von 50 mm für den Wellensitz, einem Außendurchmesser von 72 mm sowie einer schmalen Gesamtbreite von 12 mm eignet sich die Konstruktion für Einbaustellen mit begrenztem radialem Bauraum. Das Verhältnis der Abmessungen erlaubt die Aufnahme relativ starker Wellen bei gleichzeitig kompaktem Gehäusedurchmesser.
Die Kennzeichnung -2Z steht für beidseitig angebrachte Deckscheiben aus profiliertem Stahlblech. Diese Scheiben schließen den Lagerinnenraum berührungslos ab. Sie halten Schmutzpartikel ab und verringern den Austritt von Schmierstoff, ohne durch Reibung an rotierenden Bauteilen zusätzliche Betriebswärme im Lagersitz zu erzeugen.
Der spezifizierte Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad. Wälzkörper, Ringe und der Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Bereich ihre Formstabilität. Bei der Konstruktion ist zu beachten, dass auch der jeweils verwendete Schmierstoff für die auftretenden Betriebstemperaturen geeignet sein muss.
Gefertigt mit normaler Radiallagerluft (Standard ohne separates Zusatzzeichen), bietet das Modell bei üblichen Passungen auf Welle und Gehäuse sowie normalen Betriebstemperaturen ein ausgewogenes Betriebsspiel. Dies begünstigt einen geräuscharmen und gleichmäßigen Lauf der Wälzkörper zwischen den Laufbahnen.
Primär nimmt diese Bauform Radialkräfte auf, die rechtwinklig zur Wellenachse wirken. Durch die tief eingearbeiteten Laufrillen an Innen- und Außenring kann das Rillenkugellager zusätzlich moderate Axialkräfte in beiden Richtungen übertragen, solange die radiale Belastung im System überwiegt.
Lagerringe und Wälzkörper sind aus gehärtetem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) hergestellt. Dieser metallische Werkstoff zeichnet sich durch hohe Härte, Formstabilität unter Last und eine gute Beständigkeit gegenüber Rollverschleiß aus, wodurch eine verlässliche Funktion im industriellen Einsatz unterstützt wird.
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