NKE
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Das einreihige Rillenkugellager 61824 -2Z von NKE Steyr verbindet eine 120-mm-Bohrung mit einem schmalen Querschnitt bei 150 mm Außendurchmesser.
Das Rillenkugellager 61824 -2Z ist ein einreihiges Wälzlager mit beidseitigen Deckscheiben aus Stahlblech. Mit einer Bohrung von 120 mm, einem Außendurchmesser von 150 mm und einer schmalen Baubreite von 16 mm gehört diese Ausführung zur platzsparenden Dünnring-Reihe. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 nimmt die Konstruktion vor allem radiale Kräfte sowie leichte axiale Führungsbelastungen auf. Der Hersteller NKE Steyr fertigt das Lager in der normalen Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Konstruktionen mit großen Wellendurchmessern und gleichzeitig eng begrenztem radialem Bauraum bilden den primären Einsatzbereich dieses Lagers. Durch die geringe Querschnittshöhe realisieren Sie schlanke Gehäusegeometrien im allgemeinen Maschinenbau, in Getrieben oder an Hohlwellen. Das Lager arbeitet in einem Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei mittleren bis höheren Drehzahlen. Bei reinen Radiallasten und moderaten Axialkräften unterstützt die Geometrie einen gleichmäßigen Rundlauf.
Die beidseitige Abdeckung mit Spaltdichtungen schützt das Lagerinnere vor groben Schmutzpartikeln, ohne zusätzliche Reibung oder Wärmeentwicklung zu verursachen. Anders als berührende Gummidichtungen erlauben die metallischen Deckscheiben höhere Drehzahlen, da kein Anpressdruck auf dem Innenring lastet. Die normale Radiallagerluft trägt dazu bei, dass das Lagerspiel bei üblichen Passungswahlen im Betrieb erhalten bleibt. Achten Sie bei der Montage auf einen zylindrischen Lagersitz, da der Außenring ohne Flansch gefertigt ist.
Dieses Wälzlager verfügt über einen Innendurchmesser von 120 mm, einen Außendurchmesser von 150 mm und eine Breite von 16 mm. Durch dieses Maßverhältnis zählt es zu den Dünnringlagern, die bei großem Wellendurchmesser ein geringes Gehäusevolumen ermöglichen. Sowohl Ringe als auch Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6.
Das Kürzel -2Z steht für beidseitig montierte Deckscheiben aus profiliertem Stahlblech. Diese berührungslosen Spaltabdeckungen halten grobe Fremdkörper aus dem Laufbahnbereich fern und mindern den Schmierstoffaustritt. Da die Scheiben nicht am Innenring schleifen, entsteht kein zusätzliches Reibungsmoment, was den Einsatz bei höheren Drehgeschwindigkeiten begünstigt.
Die normale Radiallagerluft beschreibt den internen radialen Spielraum der Wälzkörper zwischen den Laufbahnen im unverbauten Zustand. Dieser Standardbereich eignet sich für herkömmliche Passungen und moderate Betriebstemperaturen. Nach dem Fügen auf Welle und Gehäuse verengt sich das Spiel, sodass im Betrieb ein gleichmäßiger Lauf erreicht wird.
Die Auslegung erlaubt den Einsatz in einem Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius. Der Stahlblechkäfig, die metallischen Deckscheiben und der gehärtete Wälzlagerstahl behalten in diesem Fenster ihre Formstabilität. Für den laufenden Betrieb ist darauf zu achten, dass der verwendete Schmierstoff ebenfalls für diesen Temperaturbereich geeignet ist.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Dies ist die genormte Standardgenauigkeit für industrielle Wälzlager bezüglich Maß-, Form- und Rundlaufgenauigkeit. Für viele Anwendungen im Maschinenbau unterstützt diese Ausführung eine passgenaue Montage und saubere Laufeigenschaften auf zylindrischen Lagersitzen.
Die Baureihe 618 zeichnet sich durch einen schmalen Ringquerschnitt im Verhältnis zur Bohrung aus. Während Standardlager bei 120 mm Wellendurchmesser breiter und mit größerem Außendurchmesser aufbauen, beansprucht diese Ausführung 16 mm Baubreite. Dadurch lassen sich kompakte Baugruppen und Hohlwellenlagerungen mit reduziertem Bauraumbedarf umsetzen.
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