SKF
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Das Rillenkugellager 6300 -2RSH von SKF kombiniert die Maße 10x35x11 mm mit beidseitigen Schleifdichtungen für kompakte industrielle Lagerungen.
Dieses einreihige Rillenkugellager 6300 -2RSH von SKF nimmt radiale Kräfte sowie axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Die Ausführung in SKF-Explorer-Leistungsklasse besteht aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und verfügt über einen formstabilen Stahlblechkäfig. Durch die kompakte Bohrung von 10 mm bei einem Außendurchmesser von 35 mm und einer Breite von 11 mm fügt sich das Wälzlager in platzsparende Wellenkonstruktionen mit zylindrischem Lagersitz ein. Dank der geschlossenen Bauweise mit beidseitiger Abdichtung bleibt die Schmierstofffüllung im Innenraum geschützt.
Die Bauart ist für kompakte Lagerstellen ausgelegt, an denen ein Schutz vor Schmutzpartikeln und Feuchtigkeitseintrag gefordert wird. Durch die tiefe Rillengeometrie führt das Bauteil rotierende Wellen geräusch- und vibrationsarm. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Damit deckt das Wälzlager typische thermische Bedingungen im industriellen Maschinenbau sowie bei Instandsetzungen praxisgerecht ab.
Die Kennzeichnung 2RSH steht für zwei berührende Schleifdichtungen, die beidseitig am Innenring anliegen. Diese Konstruktion trägt dazu bei, das Eindringen von Staub sowie Spritzwasser in den Wälzkörperraum zu reduzieren. Gleichzeitig halten die Dichtlippen das Schmiermittel im Lagerinneren. In Kombination mit normaler Radiallagerluft und der genormten Toleranzklasse P0 (ABEC 1) eignet sich das Lager für standardisierte Einbaufälle ohne extreme thermische Ausdehnungen.
Die Bohrung beträgt 10 mm, der Außendurchmesser 35 mm und die Breite 11 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut, wodurch sich das Bauteil bündig in zylindrische Gehäusebohrungen einpassen lässt.
Das Nachsetzzeichen kennzeichnet beidseitig angebrachte, schleifende Dichtscheiben. Die Dichtlippen liegen an der Gegenfläche des Innenrings an. Diese Ausführung mindert das Eindringen von Schmutz sowie Feuchtigkeit und hält das Schmiermittel im Wälzkörperraum.
Das Wälzlager ist mit normaler Radiallagerluft gefertigt. Diese Lagerluftklasse ist für Standardanwendungen ausgelegt, bei denen Passungswahl und Betriebstemperaturen keine vergrößerte Luft erfordern. Ein Klemmen der Wälzkörper im Bereich von -20 bis +120 Grad Celsius wird bei fachgerechtem Sitz vermieden.
Die Kugeln sowie die Lagerringe bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Ein leichter Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper und hält sie auf gleichmäßigem Abstand. Diese Käfigausführung eignet sich für übliche radiale und axiale Belastungen im industriellen Dauereinsatz.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Diese Grenzen werden durch den Werkstoff der elastischen Dichtelemente und die werksseitige Schmierung bestimmt. Innerhalb dieser Spanne behalten Bauteile und Schmierstoff ihre mechanischen Eigenschaften für einen störungsfreien Lauf.
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