NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 1,41 € | 26,80 € |
| 35 | 2,82 € | 25,39 € |
Das Rillenkugellager 6407 von NKE Steyr ist ein offenes Wälzlager mit 35 mm Bohrung, 100 mm Außendurchmesser und normaler Lagerluft.
Dieses einreihige Rillenkugellager 6407 nimmt vorwiegend radiale Kräfte sowie axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), verfügt die Baueinheit über einen Stahlblechkäfig, der die Wälzkörper gleichmäßig führt. Das Wälzlager ist als offene Bauform ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt. Damit eignet sich das Bauteil vor allem für Konstruktionen, bei denen eine bauseitige Schmiermittelversorgung über das Gehäuse erfolgt.
Typische Einsatzbereiche des Rillenkugellagers 6407 finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Getrieben sowie an Antriebswellen mit stabiler Lagerung. Durch die offene Konstruktion gelangt das Schmiermittel, ob Schmieröl oder Schmierfett, ungehindert an die Laufbahnen und Kugeln. Konstruktionen nutzen dieses Bauteil dort, wo externe Gehäusedichtungen das Lager vor Verunreinigungen schützen und der zulässige Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad für die Umgebungsbedingungen ausreicht.
Bei der Montage des Rillenkugellagers 6407 empfiehlt sich die genaue Prüfung der Umgebungsbedingungen. Da ab Werk keine Dichtungen verbaut sind, erfordert das Bauteil saubere Montagebedingungen und eine externe Abdichtung des Lagerraums gegen Schmutz und Feuchtigkeit. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN (entspricht ABEC 1). Zusammen mit der normalen Radiallagerluft unterstützt dies die Passgenauigkeit bei regulären Betriebstemperaturen und normalen Passungsverhältnissen von Welle und Gehäuse.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 35 mm, einen Außendurchmesser von 100 mm sowie eine Breite von 25 mm auf. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut. Diese Maße entsprechen den Vorgaben für das Rillenkugellager 6407.
Eine offene Bauform kennzeichnet Wälzlager, die ab Werk weder Deckscheiben noch Berührungsdichtungen besitzen. Das Schmiermittel wird direkt von außen in den Lagerinnenraum eingebracht, beispielsweise über ein Ölbad oder eine Zentralschmierung. Gleichzeitig müssen separate Gehäusedichtungen das Eindringen von Staub und Fremdkörpern verhindern.
Die Einstufung in die Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 beschreibt die standardmäßige Fertigungsgenauigkeit für Wälzlager. Sie definiert zulässige Abweichungen bei Maß-, Form- und Laufgenauigkeit. Für die meisten Industrie- und Antriebsanwendungen genügt diese Standardpräzision vollkommen.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Die maßliche Stabilität von Innenring, Außenring und Wälzkörpern aus 100Cr6 sowie der temperaturbeständige Stahlblechkäfig erlauben den Einsatz in diesem Spektrum, sofern der gewählte Schmierstoff denselben thermischen Anforderungen standhält.
Normale Radiallagerluft beschreibt das theoretische radiale Spiel zwischen den Kugeln und den Laufbahnen im unmontierten Zustand. Diese Ausführung ist auf Standardpassungen ausgelegt. Das Betriebsspiel verringert sich nach dem Aufpressen auf die Welle und dem Einbau ins Gehäuse auf das für den ruhigen Lauf erforderliche Maß.
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