FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 16,61 € | 315,67 € |
| 5 | 33,23 € | 299,05 € |
Das Rillenkugellager 6319 -M-C4 von FAG (95x200x45 mm) bietet einen robusten Messingkäfig sowie vergrößerte C4-Lagerluft für anspruchsvolle thermische und dynamische Betriebsbedingungen.
Das einreihige Rillenkugellager 6319 -M-C4 von FAG nimmt radiale Kräfte sowie axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 zeichnet sich dieses Wälzlager durch hohe Formstabilität aus. Als offenes Lager lässt es sich flexibel in bestehende Schmierstoffkreisläufe integrieren. Industrieunternehmen und Instandhalter nutzen diese Ausführung vor allem dort, wo Betriebstemperaturen zwischen -30 und +150 Grad auftreten und ein zuverlässiger Lauf unter Schwingungen erforderlich ist.
Dieses Rillenkugellager eignet sich vor allem für Lagerstellen mit hohen radialen und axialen Kräften sowie erhöhten Schwingungs- und Temperatureinwirkungen. Dank des massiven Messingkäfigs eignet sich die Konstruktion für starke Beschleunigungen, Vibrationen und Stoßbelastungen. Der Verzicht auf integrierte Dichtungen ermöglicht den Einsatz bei Öl- oder Fettschmierung über das Gehäuse. Instandhalter wählen das Lager gezielt als Ersatzteil für Industrieanlagen, bei denen hohe Belastungen und thermische Ausdehnungen von Welle und Gehäuse auftreten.
Die Kennzeichnung C4 weist auf eine stark erhöhte Radiallagerluft hin. Diese Ausführung trägt dazu bei, ein Verspannen des Lagers bei Erwärmung oder festen Passungen zu vermeiden, da sich Innen- und Außenring unterschiedlich stark ausdehnen können. Der Messingkäfig sorgt für eine präzise Führung der Wälzkörper bei hohen Beanspruchungen und mindert den Verschleiß unter dynamischen Kräften. Konstruktiv erfordert die offene Bauform eine wirksame Gehäuseabdichtung gegen Schmutzpartikel.
Das Lager besitzt eine Innenbohrung von 95 mm, einen Außendurchmesser von 200 mm und eine Breite von 45 mm. Der Außenring ist zylindrisch ohne Flansch oder Ringnut ausgeführt. Mit diesen genormten Hauptabmessungen passt das Wälzlager in standardisierte Gehäusebohrungen und auf entsprechende Wellensitze im Maschinen- und Anlagenbau.
Das Kürzel C4 bezeichnet eine stark vergrößerte Radiallagerluft, die über dem Niveau der Standard-Lagerluft sowie der C3-Klasse liegt. Dieser vergrößerte interne Spielraum zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen kompensiert thermische Längenausdehnungen von Welle oder Innenring sowie radiale Presssitze, um die Leichtgängigkeit auch bei Erwärmung zu erhalten.
Der mit dem Kennzeichen M versehene Massivkäfig aus Messing zeichnet sich durch hohe Festigkeit und gute Gleiteigenschaften aus. Er führt die Wälzkörper auch bei Vibrationen, wechselnden Drehzahlen oder Stoßkräften präzise und vermindert das Risiko von Käfigschäden unter anspruchsvollen Bedingungen.
Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben handelt, erfolgt die Schmierung über die Gehäuseumgebung wahlweise mit Schmierfett oder Schmieröl. Um das Eindringen von Schmutz und den Austritt von Schmierstoff zu verhindern, muss die Lagerstelle über externe Gehäusedichtungen wie Wellendichtringe geschützt werden.
Der zulässige Temperaturbereich dieses Lagers reicht von -30 bis +150 Grad Celsius. Die maßliche Stabilität der Ringe und Wälzkörper aus Wälzlagerstahl 100Cr6 bleibt in diesem Rahmen erhalten. Bei der Auswahl des Schmiermittels sollte darauf geachtet werden, dass Fett oder Öl für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben ist.
Das Lager wird in der Normaltoleranz P0 beziehungsweise PN gefertigt, was der Klassifizierung nach ABEC 1 entspricht. Diese Toleranzklasse deckt die üblichen Genauigkeitsanforderungen im allgemeinen Maschinenbau ab und ermöglicht einen zuverlässigen Rundlauf auf standardmäßig bearbeiteten Wellen und in üblichen Gehäusesitzen.
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