SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das Rillenkugellager 6320 /C4 von SKF bietet mit 100x215x47 mm und Lagerluft C4 zuverlässigen Lauf bei thermischen Dehnungen.
Das einreihige Rillenkugellager 6320 /C4 von SKF ist für radiale Belastungen und axiale Führungskräfte in beide Richtungen ausgelegt. Durch die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit stabilem Stahlblechkäfig widersteht die Konstruktion mechanischen Beanspruchungen im industriellen Dauereinsatz. Als offenes Lager lässt sich die Ausführung direkt in öl- oder fettgeschmierte Baugruppen integrieren. Es eignet sich für Anwendungen mit Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius.
Dieses Wälzlager bewährt sich in Industrieanwendungen mit hohen Radiallasten und anspruchsvollen thermischen Bedingungen, bei denen starke Kräfte auf die Welle wirken. Weil das Lager offen ausgeführt ist, umspült das Schmiermittel des umgebenden Maschinengehäuses die Laufbahnen ungehindert. Das sorgt für kontinuierliche Wärmeabfuhr bei anspruchsvollen Bedingungen. Die Konstruktion ohne Flansch oder Ringnut am Außenring erlaubt den unkomplizierten Einbau in zylindrische Gehäusebohrungen nach Standardtoleranzen wie Normal bzw. ABEC 1.
Die Kennzeichnung C4 weist auf eine stark vergrößerte Radiallagerluft hin, die deutlich über der normalen Standard-Lagerluft liegt. Dieses vergrößerte Radialspiel ist notwendig, wenn im Betrieb beträchtliche Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring entstehen. Dehnt sich die Welle durch Wärmeentwicklung stärker aus als das Gehäuse, trägt die Lagerluft C4 dazu bei, ein Verspannen der Wälzkörper zu vermeiden. Auch bei festen Passungen auf Welle und Gehäuse bleibt genügend Betriebsspiel für einen leichten Lauf erhalten.
Das Lager verfügt über eine Bohrung von 100 mm, einen Außendurchmesser von 215 mm sowie eine Breite von 47 mm. Diese genormten Hauptabmessungen ermöglichen den direkten Austausch in bestehenden Industrieanlagen. Wegen des Außendurchmessers ohne Flansch oder Nut passt der Außenring präzise in zylindrisch ausgeführte Gehäusesitze mit Standardpassung.
Die Lagerluft C4 bietet mehr radiales Spiel zwischen Kugeln und Laufbahnen als Standardlager. Dies gleicht thermische Ausdehnungen aus, falls sich die Welle während des Betriebs stärker erwärmt als das Lagergehäuse. Ebenso kompensiert das Spiel ein radiales Übermaß bei festen Passungssitzen, sodass die Kugeln nicht vorzeitig klemmen oder überhitzen.
Da diese Ausführung als offenes Lager ohne integrierte Dicht- oder Deckscheiben konstruiert ist, erfordert sie eine Schmierstoffversorgung über die Einbauumgebung. Sie können das Lager wahlweise mit geeignetem Wälzlagerfett befüllen oder im Ölbad betreiben. Eine wirksame externe Gehäuseabdichtung schützt die offenen Laufbahnen vor dem Eindringen von Staub, Schmutzpartikeln oder Feuchtigkeit.
SKF stattet dieses Wälzlager mit einem Stahlblechkäfig aus. Dieser Käfig führt die Wälzkörper auf Abstand und trennt die Kugeln im Betrieb. Der Werkstoff Stahlblech deckt den gesamten zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius ab und eignet sich für übliche Schmieröle sowie Schmierfette.
Das Wälzlager entspricht der normalen Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1. Diese Maß- und Laufgenauigkeit genügt den Anforderungen im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau. Für die Lagersitze an Welle und Gehäuse empfiehlt sich eine entsprechende Bearbeitungsqualität, um die zentrische Ausrichtung und gleichmäßige Lastverteilung im Betrieb zu unterstützen.
Das Bauteil ist für einen Dauereinsatz zwischen -20 und +150 Grad Celsius ausgelegt. Sowohl die Ringe und Wälzkörper aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität. Achten Sie darauf, ein Schmiermittel zu wählen, das diesen Temperaturbereich im Betrieb mit ausreichender Schmierfilmstärke abdeckt.
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