SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 35 | 3,05 € | 27,44 € |
Das Rillenkugellager 6306 -2RS1NR von SKF (30x72x19 mm) bietet beidseitige Schleifdichtungen sowie einen Sprengring zur einfachen axialen Fixierung im Gehäuse.
Das einreihige Rillenkugellager 6306 -2RS1NR von SKF nimmt radiale Kräfte sowie axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, vereint dieses Wälzlager kompakte Abmessungen mit einer Bohrung von 30 mm, einem Außendurchmesser von 72 mm und einer Breite von 19 mm. Die Kombination aus berührenden Dichtscheiben und der Ringnut mit Sprengring im Außenring vereinfacht Konstruktionen, da zusätzliche Sicherungselemente am Lagergehäuse entfallen können.
Diese Ausführung kommt vor allem dort zum Einsatz, wo eine platzsparende axiale Fixierung im Gehäuse gefordert ist. Durch den Sprengring lässt sich das Lager direkt in einer Gehäusenut arretieren, ohne dass aufwendige Gehäusedeckel oder Sicherungsringe nötig sind. Das einreihige Lager eignet sich für Anwendungen mit mäßigen Schmutzeinflüssen und arbeitet in einem Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius stabil im Dauerbetrieb.
Die beidseitig schleifende Dichtung (2RS1) schützt das Innere des Lagers vor Staub sowie Feuchtigkeit und hält den Schmierstoff im Lagerinneren. Gleichzeitig spart die Ringnut samt Sprengring im Außenring wertvollen Bauraum bei der Gehäusegestaltung. Das Lager verfügt über eine normale Radiallagerluft und entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper und unterstützt eine gleichmäßige Lastverteilung auf den Laufbahnen.
Das Lager besitzt eine Bohrung von 30 mm, einen Außendurchmesser von 72 mm sowie eine Breite von 19 mm. Diese genormten Dimensionen ermöglichen einen direkten Austausch in bestehenden Baugruppen. Dank des Außenrings mit Ringnut und Sprengring lässt sich das Bauteil passgenau und platzsparend in Gehäusebohrungen fixieren.
Der im Außenring sitzende Sprengring übernimmt die axiale Festlegung des Wälzlagers im Gehäuse. Dadurch erübrigen sich gesonderte Anschlagkanten, Gehäusedeckel oder separate Sicherungsringe. Diese Konstruktion spart Bauraum, vereinfacht die Bearbeitung der Aufnahmebohrung und verkürzt Montagezeiten bei Reparaturen oder bei der Serienfertigung.
Die Kennzeichnung 2RS1 steht für eine beidseitige, berührende Dichtung. Sie dichtet den Innenraum gegen eindringende Schmutzpartikel und Feuchtigkeit ab und verhindert gleichzeitig den Austritt des Schmierstoffs. Durch den Kontakt mit dem Innenring entsteht ein leichter Reibungswiderstand, weshalb diese Dichtungsvariante für moderate Drehzahlen konzipiert ist.
Die normale Lagerluft (oft als CN bezeichnet) beschreibt das standardmäßige Radialspiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen. Sie ist so bemessen, dass bei üblichen Passungswahlen und Standard-Betriebstemperaturen ein störungsfreier Lauf erreicht wird. Bei besonderen thermischen Ausdehnungen kämen stattdessen Varianten mit vergrößertem Spiel infrage.
Dieses Lager ist für den Einsatz bei Umgebungstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt. Der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie das Dichtungsmaterial und der verbaute Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Bereich ihre mechanischen Eigenschaften. Bei Einsätzen außerhalb dieser Spanne sind angepasste Dichtungs- und Schmierstoffkonzepte erforderlich.
Sowohl die Ringe als auch die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), der für hohe Ermüdungsfestigkeit und Formstabilität sorgt. Die Wälzkörper werden von einem leichten Käfig aus Stahlblech auf Abstand gehalten. Ergänzt wird die Konstruktion durch die beidseitigen schleifenden Dichtscheiben sowie den passenden Sprengring.
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