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| 30 | 4,56 € | 40,98 € |
Das Rillenkugellager 6020 -C3 von NKE Steyr verbindet kompakte 100x150x24 mm Baumaße mit vergrößerter Radiallagerluft für thermisch beanspruchte Industrieanwendungen.
Das Rillenkugellager 6020 -C3 ist ein einreihiges Wälzlager für vorwiegend radiale Belastungen, das auch axiale Führungskräfte in beide Richtungen aufnimmt. NKE Steyr fertigt dieses offene Lager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit zylindrischer 100-mm-Bohrung und einem Außendurchmesser von 150 mm bei 24 mm Breite. Die Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt eine direkte Einbindung in vorhandene Schmiersysteme mit Öl oder Fett über einen weiten Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius.
Dieses Wälzlager eignet sich für Konstruktionen im allgemeinen Maschinenbau, in Getrieben sowie in größeren Elektromotoren. Da es als offenes Lager ausgeführt ist, ermöglicht es geringe Reibungsverluste bei hohen Drehzahlen. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf den gehärteten Laufbahnen. Konstrukteure nutzen diese Bauform bevorzugt in geschlossenen Gehäusen, in denen eine externe Schmierstoffversorgung die Laufbahnen kontinuierlich versorgt und Verunreinigungen von außen fernhält.
Die Kennzeichnung C3 weist auf eine vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung hin. Dieser zusätzliche Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahnen kompensiert Passungsübermaße beim Aufpressen des Innenrings auf die Welle. Ebenso gleicht die C3-Luft thermische Ausdehnungen im laufenden Betrieb aus, wenn Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring entstehen. Bei der Montage ist daher zu prüfen, ob die Betriebstemperatur und die gewählte Wellenpassung diese erweiterte Lagerluft erfordern.
Mit einer Bohrung von 100 mm, einem Außendurchmesser von 150 mm und 24 mm Breite entspricht das Lager gängigen Hauptabmessungen. Es lässt sich direkt in passende Gehäusebohrungen und auf entsprechende Wellensitze montieren. Außen- und Innenring sind dabei zylindrisch ohne Flansch oder Nut ausgeführt.
Das Kürzel C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser zusätzliche Spielraum trägt dazu bei, Verspannungen bei betriebsbedingter Erwärmung oder festen Presssitzen entgegenzuwirken. Bei Temperaturunterschieden zwischen Welle und Gehäuse bleibt das erforderliche Betriebsspiel für einen leichten Lauf erhalten.
Offene Rillenkugellager erzeugen kein zusätzliches Reibungsmoment durch schleifende Dichtlippen. Dies begünstigt hohe Drehzahlen und vermindert die Wärmeentwicklung im Betrieb. Die Schmierung erfolgt über das umliegende Maschinengehäuse, beispielsweise durch Ölumlauf oder ein Fettreservoir, das zugleich vor dem Eindringen von Verunreinigungen schützen muss.
Ausgelegt ist dieses Wälzlager für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Die Maßstabilität des Wälzlagerstahls 100Cr6 und der verbaute Stahlblechkäfig decken diesen thermischen Rahmen ab. Voraussetzung für den stabilen Betrieb ist ein Schmierstoff, dessen Viskosität auf die jeweilige Betriebstemperatur abgestimmt ist.
Verbaut ist ein Stahlblechkäfig, der die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand zueinander hält und eine direkte Berührung der Kugeln untereinander vermeidet. Stahlblechkäfige bieten eine hohe Festigkeit bei geringem Eigengewicht und zeichnen sich durch ihre Beständigkeit gegenüber gängigen Schmierstoffen aus.
Gefertigt wird das Wälzlager nach der Standard-Toleranzklasse Normal, auch bezeichnet als P0 oder PN sowie ABEC 1. Diese Genauigkeitsklasse eignet sich für gängige Industrieanwendungen und Antriebsstränge, bei denen Maß- und Rundlauftoleranzen innerhalb der festgelegten Normbereiche liegen.
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