SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 4,08 € | 77,56 € |
| 30 | 8,17 € | 73,47 € |
Das Rillenkugellager 6020 -2RS1/C3 von SKF bietet mit 100 mm Bohrung, beidseitiger Schleifdichtung und C3-Lagerluft zuverlässigen Schutz bei thermischer Ausdehnung.
Das Rillenkugellager 6020 -2RS1/C3 von SKF ist ein einreihiges Radialkugellager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) in Explorer-Ausführung. Mit den Hauptabmessungen von 100 mm Bohrungsdurchmesser, 150 mm Außendurchmesser und einer Breite von 24 mm nimmt dieses Wälzlager vor allem Radialbelastungen sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in den Laufrillen. Die Konstruktion eignet sich für Wälzlagerungen mit mittleren bis schweren Lastanforderungen im Maschinenbau.
Dieses Wälzlager kommt dort zum Einsatz, wo staubige oder feuchte Umgebungsbedingungen herrschen und gleichzeitig betriebsbedingte Erwärmung auftritt. Die beidseitigen Schleifdichtungen schützen das Lagerinnere vor Schmutzpartikeln und halten das Schmiermittel im Bauraum. Durch die standardisierte Bauform und den zylindrischen Außenring ohne Nut lässt sich die Einheit formschlüssig in passende Lagergehäuse einpassen.
Die Ausführung mit C3-Lagerluft empfiehlt sich, wenn erhöhte Betriebstemperaturen vorliegen oder feste Passungen auf Welle und Gehäuse das radiale Spiel verringern. Die leicht erhöhte Lagerluft gleicht Wärmedehnungen aus, ohne dass die Wälzkörper klemmen. Gleichzeitig dichtet das 2RS1-System mit beidseitig schleifenden Dichtlippen den Innenraum wirksam ab. Zu berücksichtigen sind der zulässige Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad sowie die erhöhte Maßgenauigkeit P6 gegenüber der Standardtoleranz.
Mit 100 mm Bohrungsdurchmesser, 150 mm Außendurchmesser und 24 mm Breite entspricht das Wälzlager genormten Dimensionen. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut, was den Einbau in standardisierte Gehäuse erleichtert.
Das Kürzel 2RS1 kennzeichnet beidseitig angebrachte schleifende Dichtscheiben. Diese Dichtlippen liegen am Innenring an und halten Schmutz, Staub sowie Feuchtigkeit fern. Zudem verhindern sie das Austreten von Schmierfett aus dem Lagerinnenraum, erzeugen im Betrieb jedoch ein etwas höheres Reibungsmoment als berührungsfreie Deckscheiben.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft im Vergleich zur Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahnen ist erforderlich, wenn feste Passungen oder Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring im Betrieb auftreten, um ein Verspannen der Wälzkörper zu verhindern.
Zwischen -20 und +120 Grad Celsius lässt sich dieses Rillenkugellager sicher einsetzen. Begrenzt wird diese Spanne im Wesentlichen durch den Werkstoff der schleifenden Dichtungen und den Schmierstoff. Innerhalb dieser Grenzen behalten Wälzlagerstahl und Stahlblechkäfig ihre mechanische Festigkeit bei.
Die Ausführung kombiniert eine Maßgenauigkeit nach Toleranzklasse P6 mit einer normalen Laufgenauigkeit PN. Die engere Toleranz P6 sorgt für geringere Abweichungen bei Bohrung, Außendurchmesser und Breite. Dadurch wird ein exakter Sitz auf der Welle sowie im Gehäuse unterstützt, was Schwingungen im Betrieb mindert.
Im Inneren des Lagers führt ein Stahlblechkäfig die Wälzkörper auf Abstand. Der Blechkäfig verhindert den direkten Kontakt der Kugeln untereinander und trägt zu einer gleichmäßigen Lastverteilung bei. Gleichzeitig bleibt das Bauteilgewicht moderat, was bei wechselnden Drehzahlen vorteilhaft wirkt.
SKF Group
Sven Wingquists Gata 2, 415 50 Gothenburg, Sweden
info@skf.com, https://www.skf.com/uk/footer/site-ownership