NKE
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Das Rillenkugellager 62306 -2RSR von NKE Steyr kombiniert 30x72x27 mm Baumaße mit beidseitigen Schleifdichtungen zur Aufnahme von Radial- und moderaten Axialbelastungen.
Das Rillenkugellager 62306 -2RSR von NKE Steyr ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 30 mm, einem Außendurchmesser von 72 mm und einer Breite von 27 mm. Dank dieser Konstruktion nimmt das Bauteil vorrangig radiale sowie moderate axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in den tiefen Laufbahnen. In industriellen Anwendungen fungiert das Bauteil als montagefertige Komponente für geschützte Lagerstellen.
Das Rillenkugellager 62306 -2RSR eignet sich für Lagerstellen im allgemeinen Maschinenbau, bei denen Umgebungseinflüsse wie Feuchtigkeit oder Schmutzpartikel auftreten. Durch die beidseitig schleifenden Dichtungen verbleibt das Schmiermittel im Lagerinneren, während äußere Partikel abgehalten werden. Die Ausführung wird gewählt, wenn ein geschützter Lauf in kompakten Bauräumen gefordert ist.
Die Kennzeichnung -2RSR weist auf beidseitig angebrachte, schleifende Dichtungen hin. Diese Dichtlippen liegen am Innenring an und unterstützen eine wirksame Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeitseintritt. Die normale Radiallagerluft dient dazu, unter üblichen Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad einen gleichmäßigen Lauf bei Standard-Passungsverhältnissen zu unterstützen. Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1), wodurch es sich direkt als Ersatzteil in Standardgehäuse einfügen lässt.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 30 mm, einen Außendurchmesser von 72 mm und eine Breite von 27 mm. Mit dieser Bauform bietet das einreihige Rillenkugellager eine Führung auf der Welle. Der zylindrische Außenring ist ohne Flansch oder Nut ausgeführt.
Das Kürzel -2RSR steht für beidseitig montierte Berührungsdichtungen. Die Dichtlippen liegen schleifend am Innenring an. Dies hilft, das Austreten von Schmierstoff zu verhindern, und hemmt das Eindringen von Schmutz sowie Feuchtigkeit in das Innere des Wälzlagers.
Der zulässige Temperaturbereich für das Bauteil reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Diese Spanne wird durch den verwendeten Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) sowie den Werkstoff der schleifenden Dichtungen bestimmt und deckt gängige Umgebungsbedingungen im industriellen Einsatz ab.
Eine normale Radiallagerluft bedeutet, dass das Lager mit dem genormten Standardspiel gefertigt ist. Dieses radiale Betriebsspiel ist für herkömmliche Betriebstemperaturen und übliche Wellen- sowie Gehäusepassungen ausgelegt. Es trägt dazu bei, dass die Wälzkörper bei betriebsbedingter Erwärmung frei abrollen können.
Im Inneren führt ein Stahlblechkäfig die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand in der Laufrille. Der Blechkäfig zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht sowie gute Beständigkeit gegenüber Schmierstoffen aus und ist für das angegebene Temperaturfenster von -20 bis +120 Grad ausgelegt.
Das Modell ist nach Toleranzklasse P0 bzw. PN gefertigt, was dem Standard ABEC 1 entspricht. Diese gängige Normaltoleranz erfüllt die Anforderungen an Maß-, Form- und Laufgenauigkeit im Maschinenbau und unterstützt eine direkte Austauschbarkeit bei Reparaturen und Instandhaltungsarbeiten.
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