ZEN
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Das Radial-Gelenklager GE60 -DO von ZEN mit den Maßen 60x90x44 mm nimmt hohe Radialkräfte auf und ermöglicht räumliche Einstellbewegungen.
Das Radial-Gelenklager GE60 -DO von ZEN ist ein genormtes Gleitlager für schwenkende, kippende und oszillierende Bewegungen bei hohen Radiallasten. Mit einem Innendurchmesser von 60 mm, einem Außendurchmesser von 90 mm und einer Breite von 44 mm überträgt das Bauteil Kräfte momentenarm zwischen Welle und Gehäuse. Durch die sphärische Gleitfläche gleicht dieses Gelenklager Fluchtungsfehler aus. Die offene Bauform ohne Dichtung erlaubt den Einsatz in geschützten Einbauräumen oder in Kombination mit externen Gehäusedichtungen.
Konstruktionen mit schwenkenden Bewegungen und stoßartigen Wechselbelastungen profitieren vom Radial-Gelenklager GE60 -DO. Typische Einsatzbereiche umfassen mechanische Hebelwerke sowie Gelenkverbindungen im allgemeinen Maschinenbau. Die Gleitpaarung aus Stahl/Stahl nimmt dynamische Belastungen in radialer und axialer Richtung auf. Durch die sphärische Form hält das Lager Biegemomente von angrenzenden Maschinenelementen fern und gleicht fertigungsbedingte Fluchtungsfehler im Betrieb aus.
Die Ausführung mit der Gleitpaarung Stahl/Stahl ist als wartungspflichtiges Lager konzipiert. Um Reibung und Verschleiß gering zu halten, benötigt die Gleitfläche regelmäßige Schmierstoffzufuhr. Für die gezielte Nachschmierung besitzt der Außenring eine integrierte Umfangsnut mit Schmierbohrungen. Bei der Gehäusekonstruktion ist darauf zu achten, dass die Schmierbohrung des Lagers mit der Schmierstoffzuleitung fluchtet. Weil das Lager ohne integrierte Dichtung ausgeführt ist, empfiehlt sich in staubigen Umgebungen eine externe Abdichtung.
Mit einer Bohrung von 60 mm, einem Außendurchmesser von 90 mm sowie einer Gesamtbreite von 44 mm entspricht das Bauteil den genormten Hauptabmessungen für Radial-Gelenklager. Der Innenring ist in Standardausführung gefertigt und eignet sich für zylindrische Wellen und Bolzen.
Die Schmierstoffzufuhr erfolgt über eine im Außenring eingebrachte Umfangsnut mit Schmierbohrungen. Über diese Kanäle gelangt Schmierfett oder Schmieröl direkt auf die sphärischen Gleitflächen zwischen Innen- und Außenring. Eine regelmäßige Nachschmierung im laufenden Betrieb unterstützt die Trennung der metallischen Gleitflächen.
Zwei metallische Gegenlaufflächen gleiten bei dieser Ausführung unmittelbar aufeinander. Diese Werkstoffpaarung nimmt hohe statische Kräfte sowie schlagartige Wechselbelastungen auf, erfordert jedoch eine planmäßige Versorgung mit Schmierstoff. Die Bauart ist auf mechanische Stoßbelastungen ausgelegt.
Die offene Konstruktion ohne Dichtringe erlaubt kompakte Einbaumaße und erleichtert das Durchspülen mit Schmierstoff bei Wartungsintervallen. Altes Schmiermittel tritt beim Nachschmieren ungehindert aus. Befindet sich die Lagerstelle in einer verschmutzten Umgebung, empfiehlt sich die Montage externer Dichtungen im Gehäuse.
Neben reinen Schwenkbewegungen gleicht das Lager durch seinen gewölbten Innenring auch räumliche Verkippungen zwischen Welle und Gehäuse aus. Dadurch reduziert das Bauteil Kantenpressungen an den Lagerringen, wenn sich Trägerteile unter Last durchbiegen. Es nimmt radiale Lasten sowie kombinierte Axiallasten auf.
Das Gehäuse sollte über eine entsprechende Zuleitung für Schmierstoff verfügen, die an die Umfangsnut des Außenrings anschließt. Zudem ist die axiale Sicherung des Außenrings im Gehäuse sowie des Innenrings auf dem Bolzen zu berücksichtigen. Die Montage erfolgt zweckmäßig über geeignete Einbauwerkzeuge ohne direkte Schläge auf die Gleitflächen.
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