INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 82,55 € | 1.568,56 € |
| 3 | 165,10 € | 1.486,01 € |
Das Radial-Gelenklager GE180 -DO-2RS-A-C3 von INA mit den Abmessungen 180x260x105 mm bietet beidseitige 2RS-Dichtungen und vergrößerte C3-Lagerluft für anspruchsvolle Schwenkbewegungen.
Das Radial-Gelenklager GE180 -DO-2RS-A-C3 von INA nimmt hohe radiale Kräfte auf und gleicht Fluchtungsfehler sowie Verkippungen im Betrieb momentenarm aus. Mit einem Innendurchmesser von 180 mm, einem Außendurchmesser von 260 mm und einer Breite von 105 mm eignet sich diese Gleitlagerkomponente für hochbelastete Gelenkstellen im schweren Maschinen- und Anlagenbau. Instandhalter wie Konstrukteure schätzen die standardisierten Abmessungen für eine zielgerichtete Konstruktion oder den planbaren Komponententausch. Industrielle Einkäufer finden in unserem Sortiment die passenden Mengen für laufende Projekte.
Dieses Radial-Gelenklager dient vor allem der Übertragung statischer sowie dynamischer Lasten bei oszillierenden Schwenkbewegungen. Typische Einsatzorte finden sich in mechanischen Gelenkstellen und hochbelasteten Verbindungen, bei denen Durchbiegungen der Welle kompensiert werden müssen. Das sphärische Gleitkontaktprofil ermöglicht eine zuverlässige räumliche Selbsteinstellung der Lagerringe zueinander. Dadurch vermeiden Sie störende Kantenpressungen an den Anschlusskonstruktionen und verringern die Belastung auf benachbarte Bauteile im täglichen Dauerbetrieb.
Die beidseitig integrierten 2RS-Lippendichtungen schützen die Gleitflächen vor eindringenden Schmutzpartikeln sowie Spritzwasser und halten den Schmierstoff zuverlässig im Inneren des Lagers. Das Merkmal C3 kennzeichnet eine vergrößerte radiale Lagerluft. Dieses zusätzliche Betriebsspiel ist vorteilhaft, wenn feste Presspassungen an Welle oder Gehäuse das Radialspiel verengen oder betriebsbedingte Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten. Prüfen Sie vor dem Einbau die geforderten Passungstoleranzen, um die verbleibende Betriebsluft auf Ihre Betriebsbedingungen abzustimmen.
Das Lager weist eine zylindrische Bohrung von 180 mm, einen Außendurchmesser von 260 mm sowie eine Gesamtbreite von 105 mm auf. Diese metrischen Hauptabmessungen bestimmen den erforderlichen Einbauraum auf der Welle sowie im Gehäuse. Konstrukteure nutzen diese Maße für die präzise Auslegung stabiler Gelenkstellen in Großmaschinen.
Der Zusatz C3 weist auf eine radial vergrößerte Lagerluft im Anlieferungszustand hin, die über dem Normalbereich liegt. Diese Ausführung trägt dazu bei, ein Klemmen des Lagers zu vermeiden, falls starke Erwärmung den Innenring ausdehnt oder stramme Passungen den Außenring zusammendrücken. So bleibt die Beweglichkeit der sphärischen Gleitflächen auch unter thermischer Belastung erhalten.
Die Bezeichnung 2RS bedeutet, dass das Lager auf beiden Seiten mit berührenden Elastomerdichtlippen versehen ist. Diese Dichtungen schirmen die Gleitzone wirksam gegen äußere Verunreinigungen wie Staub oder Spritzwasser ab. Gleichzeitig verzögern sie das Austreten des Schmierfetts, was die Funktionssicherheit unter rauen Umgebungsbedingungen unterstützt.
Im Gegensatz zu Wälzlagern mit Kugeln oder Rollen besitzt ein Radial-Gelenklager sphärisch gekrümmte Gleitflächen an Innen- und Außenring. Es eignet sich für Schwenk-, Kipp- und oszillierende Bewegungen bei hohen Lasten und moderaten Gleitgeschwindigkeiten. Zudem gleicht es fertigungs- oder lastbedingte Fluchtungsfehler zwischen Gehäuse und Welle kontinuierlich aus.
Das Gelenklager ist für den Einsatz mit regelmäßiger Nachschmierung vorgesehen, um Reibung und Verschleiß an den Gleitflächen zu minimieren. Über Schmierbohrungen im Außen- und Innenring lässt sich frischer Schmierstoff in die Lagerzone einbringen. Richten Sie die Schmierintervalle nach den individuellen Einsatzbedingungen, Umwelteinflüssen und Belastungen Ihrer Anlage aus.
Die Bauform ist primär für die Aufnahme sehr hoher Radialkräfte konstruiert. Bedingt durch die sphärische Form der inneren Gleitzone kann das Lager zusätzlich kombinierte Belastungen sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen aufnehmen. Dadurch bleibt die Gelenkverbindung auch bei wechselnden Lastrichtungen und leichten Schrägstellungen mechanisch stabil.
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