INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 1,87 € | 35,52 € |
| 35 | 3,74 € | 33,65 € |
Das Radial-Gelenklager GE45 -DO-2TS von INA mit den Maßen 45x68x32 mm gleicht Schwenkbewegungen sowie Fluchtungsfehler bei hohen Kräften ab.
Das Radial-Gelenklager GE45 -DO-2TS von INA eignet sich für Lagerstellen, an denen räumliche Einstellbewegungen zwischen Welle und Gehäuse auftreten. Mit einer Bohrung von 45 mm, einem Außendurchmesser von 68 mm und einer Breite von 32 mm nimmt dieses Gleitlager vorwiegend radiale Belastungen auf. Die Ausführung kompensiert Fluchtungsfehler, Durchbiegungen von Achsen oder langsame Schwenkbewegungen. Dadurch unterstützt das Bauteil eine gleichmäßige Lastverteilung in der Anschlusskonstruktion.
Konstrukteure nutzen dieses Radial-Gelenklager vor allem in mechanischen Gelenkverbindungen, Koppelstangen und Hydraulikzylinder-Aufhängungen. Es kommt überall dort zum Zug, wo oszillierende Bewegungen oder stoßartige Belastungen auf die Lagerstelle einwirken. Die Bauart erlaubt Kippbewegungen, sodass Verkantungen der Welle entgegengewirkt wird. Typische Einsatzfelder finden sich in industriellen Lagerungen mit sphärischem Ausgleichsbedarf, wo Fluchtungsabweichungen durch die Gleitfläche ausgeglichen werden.
Der Außenring des Lagers ist einmal gesprengt, um die Montage des sphärischen Innenrings bei der Fertigung zu ermöglichen. Im Betrieb fügt sich die Trennfuge unter radialer Last im Gehäuse zusammen. Eine formstabile Gehäusebohrung umschließt den Außenring passgenau. Zudem verfügt diese Variante über eine beidseitige Abdeckung, die den Schmierstoff im Lager hält und das Eindringen grober Schmutzpartikel reduziert.
Mit einem Innendurchmesser von 45 mm, einem Außendurchmesser von 68 mm sowie einer Breite von 32 mm entspricht das Lager gängigen metrischen Standards. Diese Maße bestimmen den erforderlichen Wellensitz und die Bohrung des Aufnahmegehäuses bei der Konstruktion oder beim Austausch in bestehenden Maschinen.
Bei Gelenklagern wird der Außenring an einer Stelle gezielt getrennt, um den gewölbten Innenring montieren zu können. Diese definierte Bruchstelle schließt sich nach dem Einpressen in das Gehäuse bündig. Der Ring behält dadurch seine statische Festigkeit und ermöglicht die kompakte Bauform des Gelenklagers.
Die beidseitige Abdeckung schützt die innenliegenden Gleitflächen vor dem Eindringen von Feststoffpartikeln und groben Verunreinigungen. Gleichzeitig trägt sie dazu bei, dass das Schmiermittel länger im Lagerbereich verbleibt. Dies reduziert den Wartungsaufwand und schützt die Kontaktzone vor vorzeitigem Verschleiß.
Im Gegensatz zu Wälzlagern besitzen Gelenklager keine rollenden Körper wie Kugeln oder Rollen, sondern sphärische Gleitflächen. Dadurch nehmen sie Kipp- sowie Schwenkbewegungen auf und verteilen hohe statische oder wechselnde Kräfte auf eine große Fläche. Sie eignen sich daher besonders für Schwenkbewegungen bei niedrigen Drehzahlen.
Montagekräfte dürfen niemals über die Gleitflächen oder den Innenring übertragen werden, wenn der Außenring in das Gehäuse eingepresst wird. Ein geeignetes Einpresswerkzeug muss immer an dem Ring ansetzen, der die Passung bildet. Zudem sollte die Fuge des gesprengten Außenrings quer zur Hauptlastrichtung positioniert werden.
Die Ausführung gehört zu den nachschmierbaren Gelenklagern. Für einen ordnungsgemäßen Betrieb benötigt die Gleitzone eine regelmäßige Zufuhr von Schmierstoff über entsprechende Schmierbohrungen im Gehäuse oder am Lagerring. Das Schmiermittel verringert die Reibung und transportiert feinen Abrieb aus der Wirkzone.
Schaeffler Technologies AG & Co. KG
Industriestraße 1-3, 91074 Herzogenaurach, Germany
info.de@schaeffler.com, https://www.schaeffler.de/de/meta/impressum/