ZEN
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Das Radial-Gelenklager GE14 -PB von ZEN bietet mit 14 mm Bohrung und Stahl/Bronze-Gleitpaarung eine belastbare Lösung für räumliche Einstellbewegungen.
Das Radial-Gelenklager GE14 -PB von ZEN eignet sich als wartungspflichtiges Gleitlager für oszillierende Bewegungen und den Ausgleich von Fluchtungsfehlern. Die Gleitpaarung aus Stahl und Bronze nimmt radiale Kräfte auf und erlaubt gleichzeitig Schwenkbewegungen in beide Richtungen. Durch die offene Bauform ohne Dichtung lässt sich das Bauteil direkt in geschützte Konstruktionen integrieren. Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Ausführung vor allem dort, wo Gelenkbewegungen bei wechselnden Lastrichtungen auftreten.
Dieser Lagertyp bewährt sich vor allem bei langsamen Schwenk- und Kippbewegungen sowie bei stoßartigen Wechselbelastungen. Die Werkstoffkombination aus Stahl-Außenring und Bronze-Gleitfläche mindert Festfressen bei Mangelschmierung und leitet auftretende Schwenkkräfte gleichmäßig ab. Zu den typischen Einsatzbereichen zählen mechanische Gelenkpunkte, Hebelverbindungen sowie Lagerstellen im allgemeinen Maschinen- und Vorrichtungsbau, bei denen moderate Gleitgeschwindigkeiten vorherrschen.
Der beidseitig verbreiterte Innenring erleichtert die axiale Fixierung und trägt dazu bei, ein Anstreifen angrenzender Maschinenteile bei größeren Kippwinkeln zu vermeiden. Da es sich um eine wartungspflichtige Ausführung handelt, dient die Umfangsnut mit Schmierbohrung der gezielten Zufuhr von Schmierstoff direkt in die Gleitzone. Bei der Konstruktion sollte berücksichtigt werden, dass die Schmierbohrungen im Außenring über das Gehäuse zugänglich bleiben, um empfohlene Schmierintervalle verlässlich einzuhalten.
Mit 14 mm Bohrungsdurchmesser, 28 mm Außendurchmesser und 19 mm Breite weist das Lager kompakte Dimensionen auf. Durch den beidseitig verbreiterten Innenring steht auf der Welle zusätzliche Anlagefläche bereit. Diese Abmessungen bestimmen die baulichen Anschlussmaße für Gehäuse und Welle.
Die Werkstoffpaarung Stahl gegen Bronze bietet günstige Notlaufeigenschaften und eignet sich für mechanisch beanspruchte Gelenkstellen mit wechselnder Lastrichtung. Bronze neigt im Vergleich zu reinen Stahlpaarungen weniger zum Festfressen. In Verbindung mit kontinuierlicher Schmierstoffversorgung entsteht ein gleichmäßiges Reibungsverhalten bei oszillierenden Bewegungen.
Die Schmierstoffzufuhr erfolgt über eine Umfangsnut und Schmierbohrungen im Außenring. Über diese Kanäle gelangt Schmierfett oder Schmieröl direkt zwischen die sphärischen Gleitflächen von Außen- und Innenring. Da es sich um ein wartungspflichtiges Gelenklager handelt, tragen regelmäßige Schmierintervalle zur Aufrechterhaltung des Schmierfilms bei.
Die offene Ausführung ohne integrierte Dichtung ermöglicht eine unbehelligte Winkelbeweglichkeit ohne hemmende Dichtungsreibung. Der Einsatz empfiehlt sich in sauberen Umgebungen oder in Gehäusen mit externer Abdichtung. Bei staubigen oder feuchten Bedingungen schützt eine externe Gehäuseabdichtung die Gleitzone vor Verunreinigungen.
Ein verbreiterter Innenring vergrößert den Abstand zwischen Gehäusewand und Befestigungselementen auf der Welle. Dadurch ermöglicht das Gelenklager größere Kippwinkel, ohne dass Anschlussteile am Außenring anstoßen. Zudem vereinfacht die breitere Bauform das direkte Festspannen über Wellenschultern oder Distanzhülsen.
Wartungspflichtige Gelenklager mit metallischer Gleitpaarung wie Stahl/Bronze bewähren sich bei stoßartigen Belastungen und dynamischen Schwenkbewegungen. Die Nachschmierung transportiert eventuellen Abrieb aus dem Lagerspalt und mindert das Risiko von Passungsrost. Durch regelmäßige Wartung bleibt die Gleitfunktion langfristig erhalten.
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