INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 15,47 € | 293,95 € |
| 5 | 30,94 € | 278,48 € |
Das Radial-Gelenklager GE110 -DO-2RS von INA bietet mit 110 mm Bohrung und beidseitiger Lippendichtung eine belastbare Lösung für räumliche Einstellbewegungen.
Das Radial-Gelenklager GE110 -DO-2RS von INA ist ein genormtes Gleitlager für Schwenk- und Kippbewegungen im industriellen Einsatz. Mit einem Innendurchmesser von 110 mm, einem Außendurchmesser von 160 mm sowie einer Breite von 70 mm nimmt dieses Bauteil vorwiegend radiale Kräfte auf. Durch die sphärische Gleitfläche gleicht das Lager Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse aus und überträgt dynamische Belastungen gleichmäßig auf die Anschlusskonstruktion.
Dieses Gelenklager ist vor allem für wechselnde Belastungen und stoßartige Beanspruchungen ausgelegt. Typische Einsatzfelder finden sich in mechanischen Gelenkverbindungen und schweren Lagerstellen, bei denen wiederkehrende Schwenkbewegungen mit geringer Gleitgeschwindigkeit auftreten. Da die Konstruktion neben hohen Radialkräften auch axiale Lasten in beiden Richtungen aufnimmt, eignet sie sich für mechanische Führungen und Verbindungen, bei denen Fluchtungsabweichungen, Bauteilbiegungen oder Verformungen im laufenden Betrieb ausgeglichen werden müssen.
Die beidseitig integrierte Lippendichtung schützt die Gleitflächen vor Schmutz sowie Spritzwasser und hält den Schmierstoff im Lagerinneren. Da das Lager mit der Gleitpaarung Stahl/Stahl gefertigt ist, handelt es sich um eine wartungspflichtige Ausführung. Der Außenring verfügt über eine Umfangsnut mit Schmierbohrungen, über welche die Schmierstoffzufuhr direkt in die hochbelastete Gleitzone erfolgt. Der einmal gesprengte Außenring ermöglicht dabei die fertigungstechnische Montage des Innenrings und schließt sich im Gehäuseeinbau formschlüssig.
Mit einer Bohrung von 110 mm, einem Außendurchmesser von 160 mm und einer Baubreite von 70 mm entspricht das Lager standardisierten Einbaumaßen. Diese Dimensionen definieren den erforderlichen Bauraum für Welle und Gehäusebohrung. Vor der Montage empfiehlt sich der Abgleich der Anschlussmaße zur Vermeidung von Einbaufehlern.
Das Nachsetzzeichen 2RS kennzeichnet eine beidseitig angebrachte Lippendichtung. Diese berührenden Dichtlippen schützen die sphärische Gleitpaarung vor Schmutzpartikeln sowie Feuchtigkeit und unterstützen den Schmierstoffrückhalt im Lagerquerschnitt. Dadurch verbleibt das Schmierfett direkt zwischen den Gleitpartnern.
Weil die Gleitpaarung aus Stahl/Stahl gefertigt ist, liegt ein metallischer Kontakt vor, der zur Verschleißminderung zwingend einen Schmierfilm benötigt. Die Ausführung ist daher wartungspflichtig definiert. Regelmäßige Schmierintervalle stellen sicher, dass stets ausreichend Schmierstoff im Lagerspalt vorhanden ist.
Über eine umlaufende Umfangsnut und Schmierbohrungen im Außenring wird das Schmiermittel direkt in den Spalt zwischen Innen- und Außenring eingebracht. In der umgebenden Gehäusekonstruktion sollte dafür eine entsprechende Bohrung oder ein Schmiernippel auf Höhe der Ringnut vorgesehen werden.
Ein einmal gesprengter Außenring weist eine definierte Trennstelle auf. Diese konstruktive Eigenschaft erlaubt es bei der Herstellung, den massiven sphärischen Innenring in den Außenring einzusetzen. Nach dem Einpressen in eine passende Gehäusebohrung schließt sich der Außenring formschlüssig.
Die kugelige Gleitfläche ist vorrangig für hohe radiale Kräfte ausgelegt, wie sie bei Schwenk- und Kippvorgängen auftreten. Zudem nimmt die Geometrie axiale Lasten in beiden Richtungen auf und gleicht Winkelfehler zwischen Welle und Gehäuse ohne zusätzliche Kantenpressung aus.
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