INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 25,39 € | 482,43 € |
| 3 | 50,78 € | 457,04 € |
Das INA Radial-Gelenklager GE110 -LO bietet mit 110 mm Bohrung und verbreitertem Innenring eine Gleitpaarung aus Stahl/Stahl für radiale Belastungen.
Dieses Radial-Gelenklager GE110 -LO von INA ist ein wartungspflichtiges Gleitlager für hohe mechanische Belastungen. Bei Hauptabmessungen von 110 mm Bohrungsdurchmesser, 160 mm Außendurchmesser und 110 mm Breite nimmt das Bauteil vorwiegend radiale Kräfte auf. Es gleicht räumliche Fluchtungsfehler sowie Schiefstellungen zwischen Welle und Gehäuse aus. Die offene Konstruktion ohne integrierte Dichtung deckt einen Temperaturbereich von -60 bis +200 Grad ab.
Diese Bauform nimmt Schwenkbewegungen sowie wechselnde radiale Belastungen auf. Durch die Gleitpaarung Stahl/Stahl eignet sich das Lager für Einsatzbereiche mit hohen statischen oder stoßartigen Beanspruchungen. Da der Außenring einmal gesprengt ist, wird der Zusammenbau des sphärischen Lagers während der Produktion erleichtert. Die integrierte Umfangsnut mit Schmierbohrungen ermöglicht eine gezielte Schmierstoffzufuhr direkt in die Kontaktzone, sodass der Schmierfilm unter dynamischer Last erhalten bleibt.
Die Ausführungsvariante -LO zeichnet sich durch einen beidseitig verbreiterten Innenring aus, der speziell für die Anordnung mit seitlichen Distanzhülsen konstruiert wurde. Dieser Aufbau erleichtert die axiale Fixierung im Gehäuse und verhindert, dass angrenzende Maschinenteile die freie Schwenkbewegung behindern. Da das Lager wartungspflichtig und ohne Dichtung ausgeführt ist, planen Konstrukteure bei der Auslegung entsprechende Nachschmierfristen und externe Abdichtungen gegen Schmutz und Feuchtigkeit ein.
Ein offenes Gleitlager von INA mit den Abmessungen 110 mm Innen-, 160 mm Außendurchmesser und 110 mm Breite. Es besitzt eine Stahl/Stahl-Gleitpaarung, einen einmal gesprengten Außenring sowie einen beidseitig verlängerten Innenring. Das Bauteil gleicht Fluchtungsfehler aus und nimmt vorwiegend radiale Kräfte bei Schwenkbewegungen auf.
Zylindrische Ansätze auf beiden Seiten des Innenrings schaffen ausreichend Abstand zu benachbarten Bauteilen. Diese Geometrie ermöglicht den direkten Einbau mit Distanzhülsen, ohne dass der Außenring an Konstruktionselementen anläuft. Dadurch bleibt der volle Schwenkwinkel auch bei beengten Einbauverhältnissen erhalten.
Das Lager verfügt über eine umlaufende Nut und Schmierbohrungen im Außenring. Über diese Kanäle gelangt das Schmiermittel direkt zwischen die sphärischen Gleitflächen. Da es sich um eine wartungspflichtige Stahl/Stahl-Paarung handelt, ist eine regelmäßige Nachschmierung für den sicheren Betrieb und die Lebensdauer zwingend erforderlich.
Die zulässigen Betriebstemperaturen liegen zwischen -60 und +200 Grad. Da keine elastischen Dichtungen verbaut sind, setzt der Werkstoff Stahl die thermischen Grenzen. Bei der Auswahl des passenden Schmierfetts oder Schmieröls sollten Sie darauf achten, dass dessen thermische Spezifikation diesem weiten Bereich entspricht.
Der gezielte Sprengbruch des Außenrings ermöglicht die Montage des sphärischen Innenrings während der Fertigung. Nach dem Zusammenfügen schließt sich der Ring wieder formgenau. Im eingebauten Zustand sorgt das Gehäuse für den nötigen Zusammenhalt und die gleichmäßige Lastverteilung über die gesamte Gleitzone.
Ohne integrierte Dichtelemente liegt die Gleitzone frei. Um das Eindringen von Schmutz, Staub oder Spritzwasser zu verhindern und das Schmierfett im Lager zu halten, empfehlen sich externe Dichtungen wie Wellendichtringe, V-Ringe oder Labyrinthspalte in der umgebenden Konstruktion.
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