SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 5,85 € | 111,18 € |
| 20 | 11,70 € | 105,33 € |
Das Pendelrollenlager 21311 E von SKF mit 55 mm Bohrung gleicht Winkelfehler aus und nimmt hohe radiale Lasten im Maschinenbau auf.
Das Pendelrollenlager 21311 E ist ein offenes Wälzlager von SKF in Explorer-Ausführung. Mit einer Bohrung von 55 mm, einem Außendurchmesser von 120 mm sowie einer Breite von 29 mm eignet es sich für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Zwei symmetrische Rollenreihen auf einer gemeinsamen hohlkugeligen Außenringlaufbahn ermöglichen den Ausgleich statischer und dynamischer Schiefstellungen der Welle. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Rollen gleichmäßig. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 ist das Lager für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad ausgelegt.
Dieses Pendelrollenlager eignet sich vor allem für Lagerungsstellen mit hohen radialen Belastungen, bei denen Fluchtungsfehler oder Wellendurchbiegungen auftreten. Durch die sphärische Laufbahn im Außenring stellt sich das Rollenpaket selbsttätig ein, ohne dass unzulässige Kantenspannungen entstehen. Typische Einsatzbereiche sind Maschinenkonstruktionen mit Durchbiegungsrisiko und Schiefstellungen. Da das Lager beidseitig offen ausgeführt ist, lässt es sich gezielt in geschlossene Gehäuse mit externer Abdichtung integrieren.
Das Pendelrollenlager 21311 E besitzt eine Schmiernut mit Schmierbohrungen am Außenring. Dieses Merkmal erleichtert das Nachschmieren im eingebauten Zustand, da das Schmiermittel direkt zwischen die Rollenreihen gelangt. Hinsichtlich der Toleranzen kombiniert die Ausführung eine normale Maßgenauigkeit (PN) mit einer erhöhten Laufgenauigkeit der Klasse P5. Dadurch wird ein schwingungsarmer Lauf bei gleichmäßiger Lastverteilung unterstützt. Die normale Radiallagerluft dient dazu, im Standardbetrieb das passende Betriebsspiel bei üblichen Passungswahlen bereitzustellen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 55 mm, einen Außendurchmesser von 120 mm und eine Breite von 29 mm auf. Diese Maße entsprechen genormten Standard-Hauptabmessungen. Vor dem Einbau sind der vorhandene Bauraum sowie die Passungen auf der Welle und im Gehäuse abzustimmen.
Über eine ringförmige Schmiernut und Schmierbohrungen im Außenring wird Schmierfett oder Schmieröl direkt in das Lagerinnere geleitet. Der Schmierstoff verteilt sich dadurch gleichmäßig auf beide Rollenreihen. Bei offenen Lagern dieser Bauart dient eine regelmäßige Schmierstoffzufuhr im geschlossenen Gehäuse dem dauerhaften Schutz vor Reibung.
Die Spezifikation verbindet eine normale Maßgenauigkeit (PN) für den Einbau mit einer eingeengten Laufgenauigkeit nach Klasse P5. Dies bedeutet geringere Rundlauf- und Planlaufabweichungen der Ringe im Betrieb. Daraus resultieren ein ruhigeres Laufverhalten, verminderte Schwingungen und eine gleichmäßige Kontaktgeometrie unter radialer Last.
Dieses Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit Stahlblechkäfig ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ausgelegt. Es eignet sich somit auch für industrielle Umgebungen mit thermischer Beanspruchung. Bei hohen Einsatztemperaturen ist ein entsprechend temperaturstabiles Schmiermittel zu wählen.
Das Lager ist mit normaler Radiallagerluft gefertigt. Diese Standardluft bietet bei üblichen Wellen- und Gehäusepassungen sowie moderaten Betriebstemperaturen das passende Radialspiel. Wenn keine extremen Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring vorliegen, ist diese Lagerluft für gängige Standardanwendungen vorgesehen.
Bei dieser Ausführung handelt es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben. Um das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit sowie das Austreten von Schmierstoff zu verhindern, muss die Lagerstelle über das umgebende Gehäuse extern abgedichtet werden, beispielsweise durch Radial-Wellendichtringe oder Labyrinthdichtungen.
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