SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 107,46 € | 2.041,60 € |
| 3 | 214,90 € | 1.934,16 € |
Das Pendelrollenlager 22332 CCJA/W33VA405 von SKF misst 160x340x114 mm und ist speziell für schwingende Beanspruchung in anspruchsvollen Industrieanlagen ausgelegt.
Das Pendelrollenlager 22332 CCJA/W33VA405 von SKF ist ein offenes Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) für schwere industrielle Einsätze. Mit einer Bohrung von 160 mm, einem Außendurchmesser von 340 mm und einer Breite von 114 mm nimmt dieses Rollenlager hohe radiale Lasten auf. Die Konstruktion verfügt über einen stabilen Stahlblechkäfig und eignet sich für einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad. Werkstattleiter und Einkäufer finden hier eine langlebige Lösung für beanspruchte Großlagerungen.
Dieses Speziallager dient vorrangig dem Einsatz unter schwingender Beanspruchung, beispielsweise in Schwingsieben und Vibrationsmaschinen. Starke Vibrationen und zyklische Schockbelastungen stellen dort extreme Anforderungen an das Lager. Die Pendelrollenlager-Konstruktion gleicht Schiefstellungen der Welle aus, ohne zusätzliche Zwangsspannungen zu erzeugen. Anlagenbetreiber nutzen diese Ausführung vor allem in Sieb- und Vibrationstechnik, bei denen kontinuierliche Schwingungen und hohe Stoßkräfte auf die Lagerstellen wirken.
Die stark erhöhte Radiallagerluft schafft den nötigen Ausgleich bei thermischer Ausdehnung und Verformungen im Schwingbetrieb. Bei Erwärmung im Betrieb verringert sich dieses radiale Spiel, wodurch das Lager klemmfrei abrollt. Zudem unterstützen die eingeengten Toleranzen, Bohrungstoleranz P5 und Außendurchmessertoleranz P6, einen präzisen Sitz auf der Welle und im Gehäuse. Da der Außenring ohne Nut und Schmierbohrung ausgeführt ist, erfolgt die Schmiermittelzufuhr über die umgebende Konstruktion.
Mit einem Innendurchmesser von 160 mm, einem Außendurchmesser von 340 mm und einer Breite von 114 mm entspricht das Bauteil den Maßen der Baugröße 22332. Diese Abmessungen ermöglichen den Einbau in schwere Maschinenkonstruktionen. Durch die offene Bauform lässt sich das Lager direkt in das Gehäusesystem integrieren.
Unter dynamischer Schwingbelastung und kontinuierlicher Reibung entstehen im Betrieb oft erhöhte Betriebstemperaturen. Eine stark vergrößerte Lagerluft dient dazu, dass Innen- und Außenring sich thermisch ausdehnen können, ohne dass die Wälzkörper klemmen. So bleibt auch bei hohen Belastungsspitzen im laufenden Betrieb ein ausreichender Betriebsspielraum erhalten.
Für den Betrieb ist ein Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad vorgesehen. Das Bauteil aus 100Cr6-Wälzlagerstahl mit Stahlblechkäfig deckt sowohl kalte Umgebungen als auch Anwendungen mit hoher Wärmeentwicklung ab. Bei der Auslegung ist zu beachten, dass das eingesetzte Schmiermittel für den tatsächlichen Betriebstemperaturbereich geeignet sein muss.
Mit der Bohrungstoleranz P5 und der Außendurchmessertoleranz P6 werden engere Maßabweichungen als bei Normaltoleranzen erzielt. Der präzise Sitz vermindert Passungsrost sowie Relativbewegungen zwischen Welle, Lagerring und Gehäuse. Dies wirkt bei Schwingbeanspruchung einem vorzeitigen Ausschlagen der Passsitze entgegen.
Da der Außenring ohne Nut und Schmierbohrung gefertigt ist, erfolgt die Schmiermittelzufuhr über das umgebende Gehäuse oder seitliche Zuführungen direkt an die Rollensätze. Als offenes Lager ohne integrierte Dichtungen erfordert der Betrieb eine externe Gehäuseabdichtung.
Diese Sonderausführung ist auf Schwingsiebe und Anlagen mit schwingender Beanspruchung sowie starken Fliehkräften ausgelegt. Typische Einsatzbereiche sind Schwingsiebanlagen und Rütteltechnik mit hohen Beschleunigungskräften. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auch bei raschen Beschleunigungswechseln in der Laufbahn.
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