FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 136,50 € | 2.593,45 € |
| 3 | 272,99 € | 2.456,96 € |
Das Pendelrollenlager 22344 -BE-XL-K von FAG ermöglicht hohe Radiallastaufnahme, Winkelausgleich und eine präzise Montage über die konische Bohrung bei 220x460x145 mm.
Das Pendelrollenlager 22344 -BE-XL-K von FAG ist für anspruchsvolle Industrieanwendungen mit schweren Radialkräften und beidseitig wirkenden Axialkräften konstruiert. Mit einer Bohrung von 220 mm, einem Außendurchmesser von 460 mm und einer Breite von 145 mm gleicht dieses Wälzlager Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen betriebssicher aus. Der verwendete Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und die thermische Stabilität im Bereich von -30 bis +200 Grad unterstützen einen verlässlichen Einsatz in mechanischen Antrieben.
Dieses Wälzlager kommt vor allem im schweren Maschinen- und Anlagenbau zum Einsatz, wo erhebliche Radiallasten auf rotierende Wellen einwirken. Typische Einsatzfelder finden sich in schwer belasteten Industrieantrieben und Lagerstellen mit biegeweichen Wellen. Da Innen- und Außenring Schiefstellungen zueinander ausgleichen, kompensiert die hohlkugelige Laufbahn Fluchtungsfehler ohne schädliche Kantenspannungen. Ein Stahlblechkäfig führt die Rollensätze präzise, während die Schmiernut mit Bohrungen im Außenring eine direkte Nachschmierung im Gehäuse vereinfacht.
Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet eine kegelige Bohrung im Standardverhältnis 1:12. Diese Bauform erleichtert die Montage direkt auf einem konischen Wellensitz oder mittels passender Spann- und Abziehhülsen auf zylindrischen Wellen. Über den axialen Aufschiebeweg lässt sich die normale Radiallagerluft beim Einbau definiert einstellen. Die offene Ausführung erfordert ein externes Schmiermittel sowie ein abgedichtetes Lagergehäuse. Dank der erhöhten Laufgenauigkeit nach Toleranzklasse P5 läuft das Lager auch bei höheren Geschwindigkeiten vibrationsarm.
Mit einem Innendurchmesser von 220 mm, einem Außendurchmesser von 460 mm sowie einer Baubreite von 145 mm ist das Lager dimensioniert. Diese Abmessungen sind auf industrielle Wellendurchmesser mit schwerer Belastung abgestimmt. Als offene Ausführung verfügt die Konstruktion über keine werkseitigen Dichtungen.
Die umlaufende Schmiernut mit den Schmierbohrungen im Außenring dient der gezielten Schmiermittelzufuhr direkt in das Lagerinnere. Fett oder Schmieröl gelangt dadurch unmittelbar zwischen die Rollensätze und an die Laufbahnen. Dies vereinfacht die regelmäßige Wartung in geschlossenen Stehlager- oder Maschinengehäusen erheblich.
Das Nachsetzzeichen K verweist auf eine kegelige Bohrung mit einer Kegelsteigung von 1:12. Diese Ausführung erlaubt die Befestigung auf konischen Wellensitzen oder den Einsatz von Spann- und Abziehhülsen. Beim axialen Aufpressen weitet sich der Innenring auf, wodurch sich das Betriebsspiel präzise regulieren lässt.
Freigegeben ist das Lager für einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad. Der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität. Für den dauerhaften Betrieb muss der gewählte Schmierstoff auf den jeweiligen Temperaturbereich der Lagerstelle abgestimmt sein.
Während die Maßgenauigkeit der Normaltoleranz PN entspricht, ist die Laufgenauigkeit nach der feineren Toleranzklasse P5 ausgeführt. Dies führt zu geringeren Rundlaufabweichungen von Innen- und Außenring. Das Ergebnis ist ein ruhigerer, vibrationsarmer Rundlauf, der insbesondere bei anspruchsvollen Antriebskonstruktionen gefordert ist.
Im Anlieferungszustand weist das Lager die genormte normale Radiallagerluft auf. Durch das axiale Aufschieben der konischen Bohrung auf die Welle dehnt sich der Innenring aus, was das Radialspiel gezielt reduziert. Bei fachgerechter Montage verbleibt das für den Betrieb erforderliche Restspiel.
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