FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 64,32 € | 1.222,05 € |
| 3 | 128,63 € | 1.157,74 € |
Das Pendelrollenlager 22332 -BE-XL-K von FAG mit den Maßen 160x340x114 mm verfügt über eine kegelige Bohrung und gleicht Fluchtungsfehler im Betrieb aus.
Das Pendelrollenlager 22332 -BE-XL-K von FAG ist ein zweireihiges Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Die Konstruktion aus Wälzlagerstahl 100Cr6 kombiniert eine Maßgenauigkeit nach PN mit einer erhöhten Laufgenauigkeit nach P5. Das offene Lager erlaubt eine gezielte Schmiermittelzufuhr über eine Umfangsnut sowie Schmierbohrungen im Außenring. Ausgelegt für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad eignet sich diese Standardausführung für thermisch wie mechanisch hoch belastete Betriebsumgebungen mit auftretenden Wellendurchbiegungen.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Bauform in schweren Wellenlagerungen, bei denen Gehäusefluchtungsfehler oder elastische Wellendurchbiegungen unter Belastung auftreten. Die sphärische Außenringlaufbahn ermöglicht dem Rollensatz ein freies Einstellen zur Vermeidung von Kantenpressungen. Typische Einsatzfelder finden sich in industriellen Lagerungen mit hohen kombinierten Radial- und Axialkräften. Der Stahlblechkäfig führt die symmetrischen Rollen auch bei stoßartigen Belastungen stabil. Durch die offene Bauform lässt sich das Wälzlager direkt in bestehende Ölumläufe oder Nachschmiersysteme einbinden.
Das Nachsetzzeichen K verweist auf die kegelige Innenringbohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12. Diese Ausführung erleichtert die Montage auf kegeligen Wellensitzen oder zylindrischen Wellen mittels Spann- oder Abziehhülsen. Über das axiale Aufschieben auf den Sitz stellen Sie das gewünschte Betriebsspiel gezielt ein. Bei der Montage prüfen Sie die Reduzierung der normalen Radiallagerluft üblicherweise mit einer Fühlerlehre. Achten Sie auf eine saubere Anlage am Lagersitz, um unerwünschte Spannungen in den Innenringlaufbahnen zu verhindern.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 160 mm, einen Außendurchmesser von 340 mm und eine Baubreite von 114 mm auf. Diese Hauptmaße bestimmen den benötigten Einbauraum im Gehäuse und auf der Welle. Bei einem Komponententausch empfiehlt sich vorab der Abgleich dieser Anschlussmaße an der bestehenden Lagerstelle.
Die Kennzeichnung P5 definiert eine gegenüber dem Standard eingeengte Toleranz für den Rundlauf und Planlauf des Lagers. Während die Maßgenauigkeit der Normklasse PN entspricht, trägt die P5-Laufgenauigkeit zu einem besonders vibrationsarmen Lauf bei. Das empfiehlt sich vor allem für präzise geführte Wellen bei höheren Drehzahlen.
Über eine integrierte Schmiernut und Schmierbohrungen im Außenring lässt sich Schmierstoff direkt zwischen die Rollenreihen einbringen. Da das Lager offen ausgeführt ist, müssen Sie im Gehäuse für geeignete externe Dichtungen sorgen. So verbleibt das Schmiermittel im Lagerraum und Verunreinigungen von außen dringen nicht in die Laufbahnen ein.
Der Stahlblechkäfig führt und trennt die Wälzkörper, sodass diese im Betrieb nicht aneinander reiben. Stahlblech bietet ein geringes Eigengewicht bei hoher Formstabilität gegenüber wechselnden Drehzahlen und thermischen Einflüssen. Dadurch bleibt die Führung der Tonnenrollen über das zulässige Temperaturfenster von -30 bis +200 Grad stabil.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das herstellerseitige Spiel zwischen Innenring, Rollen und Außenring im Auslieferungszustand. Bei der Montage des kegeligen Innenrings verringert sich dieses Spiel durch das Aufweiten des Rings auf dem Sitz. Ermitteln Sie daher den Verschiebeweg sorgfältig, damit im betriebswarmen Zustand ausreichend Restspiel für den reibungsarmen Lauf verbleibt.
Die Montage erfolgt entweder direkt auf einem kegeligen Wellenzapfen oder unter Verwendung einer Spann- beziehungsweise Abziehhülse auf glatter Welle. Die erforderliche Passungsfestigkeit wird über das axiale Aufschieben des Innenrings erreicht. Als Kontrollmaß dient das Überwachen der Lagerluftminderung mittels Fühlerlehre direkt zwischen Außenring und Rollensatz vor und nach dem Spannen.
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