23148 -BE-XL-K Pendelrollenlager von FAG
23148 -BE-XL-K Pendelrollenlager von FAG

FAG

Pendelrollenlager FAG 23148 -BE-XL-K

Technische Daten
 
Innendurchmesser
240 mm
Außendurchmesser
400 mm
Breite
128 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Stahlblechkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Maßgenauigkeit PN, Laufgenauigkeit P5
Bohrung
konische Bohrung (1:12)
Außenring
Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring
Ausführung
Standardausführung
Temperaturbereich
-30 bis +200 °C
Gewicht
60,5 kg
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Pendelrollenlager FAG 23148 -BE-XL-K
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Pendelrollenlager FAG 23148 -BE-XL-K

Das Pendelrollenlager 23148 -BE-XL-K von FAG ist ein offenes Wälzlager mit 240x400x128 mm für hohe radiale und axiale Belastungen.

Das Pendelrollenlager 23148 -BE-XL-K gehört zur Gruppe der zweireihigen Rollenlager und nimmt hohe radiale sowie beidseitig axiale Kräfte auf. Durch die sphärische Außenringlaufbahn gleicht das Wälzlager Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen im Betrieb selbsttätig aus. Die offene Bauform aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit Stahlblechkäfig ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad ausgelegt. Eine integrierte Schmiernut mit Bohrungen am Außenring erleichtert die kontinuierliche Nachschmierung bei anspruchsvollen Bedingungen.

Unter welchen Belastungen wird das Pendelrollenlager 23148 -BE-XL-K eingesetzt?

Dieses Pendelrollenlager kommt vor allem bei schweren Lagerungsfällen mit hohen Radiallasten und auftretenden Fluchtungsfehlern zum Einsatz. Überall dort, wo unter Last Gehäusedeformationen oder Schiefstellungen der Welle entstehen, unterstützt die Winkelbeweglichkeit des Lagers einen ruhigen Lauf. Die erhöhte Laufgenauigkeit der Toleranzklasse P5 sorgt dabei für geringe Rundlaufabweichungen. Da das Lager ungedichtet ausgeführt ist, lässt es sich flexibel in bestehende Schmiersysteme mit Öl- oder Fettschmierung einbinden.

Welche Besonderheiten hat die konische Bohrung bei der Auswahl?

Das Kennzeichen K weist auf eine konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12 hin. Im Gegensatz zu zylindrischen Lagersitzen ermöglicht diese Ausführung die direkte Montage auf kegelig gefertigten Wellenzapfen oder unter Zuhilfenahme passender Spann- und Abziehhülsen. Über das definierte Aufschieben des Innenrings lässt sich die gewünschte Radialluft beim Einbau einstellen. Bei der Konstruktion sind die normale Radiallagerluft sowie die Notwendigkeit externer Gehäusedichtungen für das offene Wälzlager zu berücksichtigen.

Welche Abmessungen besitzt das Pendelrollenlager 23148 -BE-XL-K?

Die Hauptabmessungen betragen 240 mm Innendurchmesser (Bohrung), 400 mm Außendurchmesser und 128 mm Baubreite. Durch diese standardisierten Maße lässt sich das Pendelrollenlager 23148 -BE-XL-K passgenau in entsprechende Gehäusekonstruktionen integrieren. Der Innenring weist zudem die charakteristische kegelige Bohrungsform mit einem Kegelverhältnis von 1:12 auf.

Was bedeutet das Nachsetzzeichen K bei diesem Pendelrollenlager?

Der Buchstabe K kennzeichnet eine konische Bohrung mit einem Kegelmaß von 1:12. Diese Bauform dient der Montage auf konischen Wellensitzen oder mithilfe von Spann- beziehungsweise Abziehhülsen auf zylindrischen Wellen. Durch das axiale Verschieben auf dem Kegelsitz lässt sich die verbleibende Lagerluft beim Einbau exakt regulieren.

Wie wird das offene Pendelrollenlager 23148 -BE-XL-K geschmiert?

Zur Versorgung mit Schmierfett oder Schmieröl besitzt der Außenring eine umlaufende Schmiernut mit mehreren Schmierbohrungen. Schmierstoff gelangt dadurch direkt zwischen die Rollenkränze und die Laufbahnen. Da es sich um ein ungedichtetes Wälzlager handelt, muss das umgebende Lagergehäuse mit geeigneten Dichtungen gegen Schmutzeintritt und Schmierstoffverlust geschützt werden.

Welche Bedeutung hat die Toleranzklasse P5 für die Laufgenauigkeit?

Während die Maßgenauigkeit der Toleranzklasse PN (Normaltoleranz) entspricht, ist die Laufgenauigkeit nach Klasse P5 eingeengt. Dies bedeutet geringere Rundlauf- und Planlauftoleranzen an Innen- und Außenring. Für Antriebe resultiert daraus ein vibrationsarmer, gleichmäßiger Lauf bei Drehzahlen, die eine exakte Führung der Wellenachse erfordern.

Für welche Betriebstemperaturen ist das Lager geeignet?

Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -30 und +200 Grad Celsius. Der verwendete Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) sowie der Stahlblechkäfig behalten innerhalb dieses Intervalls ihre Formstabilität. Bei höheren Temperaturen ist auf die thermische Beständigkeit des eingesetzten Schmierstoffs sowie externer Dichtungselemente im Gehäuse zu achten.

Was zeichnet den integrierten Stahlblechkäfig aus?

Der Stahlblechkäfig führt die tonnenförmigen Wälzkörper geordnet auf ihren Laufbahnen und hält sie auf definiertem Abstand. Durch sein geringes Eigengewicht verursacht er minimale Zusatzmassenkräfte im Betrieb. Gleichzeitig bietet die Konstruktion ausreichend Raum für Schmierstoffdepots und widersteht den üblichen mechanischen Schwingungen im industriellen Einsatz.

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