FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 124,62 € | 2.367,83 € |
| 3 | 249,24 € | 2.243,21 € |
Das FAG Pendelrollenlager 23248 -BE-XL nimmt bei Abmessungen von 240x440x160 mm schwere Radiallasten auf und gleicht Fluchtungsfehler im laufenden Betrieb aus.
Das Pendelrollenlager 23248 -BE-XL von FAG ist ein zweireihiges, offenes Wälzlager für industrielle Schwerlastanwendungen. Die Tonnenrollen laufen auf einer gemeinsamen hohlkugeligen Außenringlaufbahn, wodurch das Lager Fluchtungsfehler und Wellendurchbiegungen im Betrieb ausgleicht. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig, deckt die Konstruktion einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad Celsius ab.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Baugröße vor allem in schweren Industrieantrieben und hochbelasteten Großgetrieben mit anspruchsvollen Betriebsbedingungen. Das Lager nimmt hohe Radialkräfte auf und führt zugleich kombinierte Axialkräfte in beiden Richtungen ab. Dank der integrierten Schmiernut samt Schmierbohrungen im Außenring gelangt Schmierstoff direkt zwischen die Rollenkränze. Bei elastischen Wellenverformungen mindert der interne Winkelausgleich das Risiko von Kantenpressungen an den Laufbahnen.
Dieses Lager kombiniert Maßgenauigkeit nach Normklasse PN mit erhöhter Laufgenauigkeit der Klasse P5. Die enger tolerierten Rundlauftoleranzen der Klasse P5 reduzieren Schwingungen bei mittleren Drehzahlen und verbessern die Laufruhe im Vergleich zur Standard-Lauftoleranz. Da es sich um eine offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben handelt, erfordert der Einbauort eine externe Gehäuseabdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit. Die normale Radiallagerluft bietet den passenden Spielraum für standardmäßige Gehäusepassungen.
Die Abmessungen betragen 240 mm Bohrungsdurchmesser, 440 mm Außendurchmesser und 160 mm Breite. Diese Maße entsprechen den genormten Hauptabmessungen des Lagers. Vor der Montage sind die Anschlusskonstruktionen an Welle und Lagergehäuse anhand dieser Abmessungen auf die vorgesehenen Passungen hin zu prüfen.
Bei diesem Lager gilt für die Einbaumaße die normale Toleranzklasse PN, während die Laufgenauigkeit der enger gefassten Toleranzklasse P5 entspricht. Das bedeutet geringere radiale und axiale Abweichungen im Rundlauf. Dies fördert einen ruhigen Lauf und verringert Schwingungen in anspruchsvollen Antriebssträngen.
Das Lager lässt sich im Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad Celsius einsetzen. Die Kombination aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und einem formstabilen Stahlblechkäfig behält in diesem Temperaturfenster ihre mechanische Festigkeit. Der gewählte Schmierstoff muss auf die tatsächliche Betriebstemperatur abgestimmt sein.
Der Außenring ist mit einer umlaufenden Schmiernut und Schmierbohrungen versehen. Über entsprechende Schmierkanäle im Gehäuse lässt sich Schmierstoff direkt in das Lagerinnere zwischen die beiden Rollenreihen einbringen. Die symmetrische Zuführung erleichtert das Nachschmieren und unterstützt die rasche Verteilung von Schmierfett oder Schmieröl.
Offene Wälzlager besitzen keine werksseitig montierten Dichtscheiben und bieten dadurch freie Schmierstoffzirkulation für Fett- oder Ölumlaufschmierung. Sie eignen sich für Einbauräume mit separaten Wellendichtungen oder Labyrinthdichtungen im Gehäuse. Diese Bauart ermöglicht zudem das direkte Nachmessen der Lagerluft während der Montage.
Die normale Radiallagerluft bietet den radialen Spielraum der Grundausführung im unbelasteten Zustand. Nach dem Aufpressen auf die Welle verringert sich dieses Spiel durch das Aufweiten des Innenrings. Diese Auslegung passt für standardmäßige Betriebstemperaturen und übliche Temperaturgradienten zwischen Welle und Gehäuse.
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