SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 13,77 € | 261,57 € |
| 5 | 27,54 € | 247,80 € |
Das SKF Pendelrollenlager 23022 CCK/W33 kombiniert eine konische 110-mm-Bohrung mit Schmiernut und Schmierbohrungen für anspruchsvolle Industrieanwendungen bei 170 mm Außendurchmesser.
Dieses zweireihige Pendelrollenlager 23022 CCK/W33 von SKF gleicht Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen im Betrieb selbsttätig aus. Als offenes Lager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 ist die Ausführung für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad ausgelegt. Die Explorer-Baureihe zeichnet sich durch eine Maßgenauigkeit nach Normklasse PN und eine gesteigerte Laufgenauigkeit nach Toleranzklasse P5 aus. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper im Betrieb.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Lagerbauform bevorzugt in schweren Maschinenantrieben, Getrieben und Industrieanlagen mit hohen radialen Lasten. Da Pendelrollenlager axiale Kräfte in beiden Richtungen aufnehmen, eignen sie sich für Lagerungsfälle mit auftretenden Fluchtungsfehlern zwischen Welle und Gehäuse. Durch das offene Design binden Sie das Wälzlager flexibel in bestehende Öl- oder Fettschmiersysteme ein.
Die kegelige Bohrung im Kegelverhältnis 1:12 ermöglicht eine präzise Montage direkt auf kegeligem Wellensitz oder mittels Spannhülse. So stellen Monteure die normale Radiallagerluft beim Aufpressen exakt ein. Die Kennzeichnung W33 steht für eine umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen am Außenring. Dieses Konstruktionsmerkmal leitet Schmierstoff direkt zwischen die Rollensätze und vereinfacht die regelmäßige Wartung im laufenden Anlagenbetrieb.
Das Lager verfügt über zwei symmetrische Rollenreihen auf einer gemeinsamen hohlkugeligen Außenringlaufbahn. Es gleicht Winkelfehler konstruktionsbedingt aus und bewältigt hohe Radial- sowie kombinierte Axialkräfte. Die Ausführung bietet normale Radiallagerluft, einen temperaturfesten Stahlblechkäfig sowie eine gesteigerte Laufgenauigkeit nach Toleranzklasse P5.
Das Pendelrollenlager hat einen Innendurchmesser von 110 mm an der Bohrung, einen Außendurchmesser von 170 mm und eine Baubreite von 45 mm. Der Innenring ist kegelig mit einem Bohrungsverhältnis von 1:12 ausgeführt, was den Einbau auf konischen Wellensitzen oder Hülsen erleichtert.
Das Kürzel W33 kennzeichnet eine ringförmige Schmiernut zusammen mit Schmierbohrungen im Außenring des Lagers. Über diese Öffnungen gelangt frischer Schmierstoff direkt in das Innere zu den Wälzkörpern. Dies verbessert die Nachschmierung bei geschlossenen Gehäusen und unterstützt die Betriebssicherheit der gesamten Lagerstelle.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -30 bis +200 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der verbaute Stahlblechkäfig bleiben in diesem Temperaturfenster formstabil. Bei hohen Einsatztemperaturen ist jedoch auf ein ausreichend temperaturbeständiges Schmiermittel in der Lagerstelle zu achten.
Offene Wälzlager besitzen keine integrierten Dichtscheiben, wodurch sie sich reibungsarm drehen und direkt von externen Schmiersystemen versorgt werden. Der Anwender schützt die Lagerstelle über die Gehäusedichtungen vor Staub und Feuchtigkeit. Das vereinfacht zudem das Nachfetten oder die Umlaufschmierung im kontinuierlichen Maschinenbetrieb.
Das Lager wird entweder direkt auf einen konischen Wellenzapfen oder mithilfe einer Spann- beziehungsweise Abziehhülse montiert. Durch das kontrollierte axiale Verschieben auf dem Kegelsitz weitet sich der Innenring. Dadurch lässt sich das betriebsnotwendige Lagerspiel während des Einbauvorgangs exakt auf den geforderten Wert einstellen.
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