FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 103,83 € | 1.972,81 € |
| 3 | 207,66 € | 1.868,98 € |
Das Pendelrollenlager 22338 -BE-XL-K-JPA-T41A von FAG mit den Maßen 190x400x132 mm ist speziell für schwingende Beanspruchungen in Schwingsieben ausgelegt.
Das Pendelrollenlager 22338 -BE-XL-K-JPA-T41A ist ein offenes Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) für industrielle Anwendungen mit schwingender Belastung. Die Fertigung erfolgt mit einer konischen Bohrung im Kegelverhältnis 1:12 sowie einem Stahlblechkäfig. Ein Außenring mit Schmiernut und Schmierbohrungen ermöglicht ein gezieltes Nachschmieren im laufenden Betrieb. Das Lager deckt einen Temperatureinsatzbereich von -30 bis +200 Grad Celsius ab.
Diese Spezialausführung ist für den Einsatz in Schwingsieben konzipiert, bei denen starke Vibrationen und stoßartige Beschleunigungskräfte auf das Wälzlager einwirken. Die Konstruktion gleicht Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen während des Betriebs selbsttätig aus. Dadurch eignet sich die Lagereinheit für Betriebsumgebungen, in denen hohe Radiallasten und konstruktionsbedingte Schwingungen aufeinandertreffen.
Die Spezifikation weist eine stark erhöhte Radiallagerluft auf, die thermische Ausdehnungen durch Schwingungsreibung ausgleicht und ein Festklemmen der Wälzkörper verhindert. Bei der Laufgenauigkeit erreicht das Lager die Toleranzklasse P5, während die Maßgenauigkeit der Normklasse PN entspricht. Über die konische Innenbohrung erfolgt die Montage wahlweise direkt auf einen kegeligen Wellensitz oder mithilfe einer passenden Spann- beziehungsweise Abziehhülse auf einer zylindrischen Welle.
Dieses Wälzlager besitzt die Hauptabmessungen 190 mm Bohrung, 400 mm Außendurchmesser und 132 mm Breite. Es verfügt über eine konische Bohrung mit Kegel 1:12, einen Stahlblechkäfig sowie eine stark erhöhte Radiallagerluft für schwingende Beanspruchungen in Schwingsieben.
In Schwingsieben führen Schwingungen und dynamische Verformungen zu einer zusätzlichen Erwärmung. Die stark vergrößerte Lagerluft trägt dazu bei, dass sich Innen- und Außenring im Betrieb ausdehnen können, ohne dass die Wälzkörper verspannen oder überhitzen.
Die umlaufende Nut samt Schmierbohrungen leitet Schmierstoff direkt in das Innere des Lagers. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, erfolgt die Schmierstoffversorgung so gezielt und gleichmäßig über das Gehäuse.
Die Angabe beschreibt getrennte Toleranzklassen: Die Außenmaße wie Bohrung, Außendurchmesser und Breite folgen der Normaltoleranz PN. Für die Laufgenauigkeit gilt die engere Toleranzklasse P5, was für eine verbesserte Rundlaufgenauigkeit bei schwingender Belastung sorgt.
Das Lager mit kegeliger Bohrung (1:12) wird entweder direkt auf einen kegelig gearbeiteten Wellenzapfen gepresst oder mittels Spann- beziehungsweise Abziehhülse fixiert. Beim Aufschieben verringert sich die radiale Lagerluft kontrolliert.
Der zulässige Betriebsbereich reicht von -30 bis +200 Grad Celsius. Der verwendete Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig bleiben innerhalb dieser Temperaturspanne formstabil.
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