FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 261,35 € | 4.965,74 € |
| 3 | 522,70 € | 4.704,39 € |
Das FAG Pendelrollenlager 24160 -BE-XL-C4 mit den Maßen 300x500x200 mm gleicht Fluchtungsfehler aus und ist für sehr hohe Radialbelastungen ausgelegt.
Das Pendelrollenlager 24160 -BE-XL-C4 von FAG ist ein zweireihiges Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen mit großen Wellendurchmessern. Mit einer Bohrung von 300 mm, einem Außendurchmesser von 500 mm und einer Breite von 200 mm nimmt die Konstruktion schwere Radialkräfte sowie axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), verbindet diese Ausführung die Standard-Maßgenauigkeit PN mit einer erhöhten Laufgenauigkeit nach Toleranzklasse P5.
Dieses Großlager eignet sich vorrangig für hoch belastete Industrieanwendungen mit großen Wellendurchmessern, bei denen erhebliche Radialkräfte sowie Durchbiegungen oder Fluchtungsfehler auftreten. Die sphärische Außenringlaufbahn verleiht dem Lager seine Winkelbeweglichkeit. Dadurch kompensiert das System betriebsbedingte Schiefstellungen zwischen Welle und Gehäuse, ohne dass unzulässige Kantenspannungen auf die Rollensätze wirken.
Gleichzeitig nimmt die zweireihige Rollenanordnung kombinierte Belastungen aus radialen und axialen Kräften auf. Konstrukteure und Instandhalter greifen auf diese Bauform zurück, wenn starre Lagerungen durch Wellendurchbiegung überlastet würden.
Die Kennzeichnung C4 weist eine radiale Lagerluft aus, die über dem Bereich der Klasse C3 und der Normalspielklasse liegt. Diese vergrößerte Lagerluft ist erforderlich, wenn starke Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen den Innenring beim Aufpressen aufweiten. Der zusätzliche Freiraum beugt einem Verspannen des Lagers im laufenden Betrieb vor.
In Verbindung mit der feineren Laufgenauigkeit nach Klasse P5 läuft das Lager trotz des vergrößerten Spiels präzise. Prüfen Sie vor dem Einbau die tatsächlichen Passungsverhältnisse der 300-mm-Welle, um das verbleibende Betriebsspiel exakt abzustimmen.
Mit einer Bohrung von 300 mm, einem Außendurchmesser von 500 mm und einer Baubreite von 200 mm entspricht das Lager genormten Großabmessungen. Diese Kennwerte bestimmen den Einbauraum auf der Welle sowie im Gehäuse. Durch das massive Profil eignet sich die Ausführung speziell für schwere Wellenlagerungen im Großmaschinenbau.
Die Spezifikation kennzeichnet getrennte Toleranzklassen für Maß- und Laufgenauigkeit. Während die Maßgenauigkeit der Normalklasse PN entspricht, weist das Lager eine erhöhte Laufgenauigkeit nach Klasse P5 auf. Dies führt zu einem ruhigeren Rundlauf der rotierenden Ringe und reduziert betriebsbedingte Schwingungen bei anspruchsvollen Industrieanwendungen.
Eine Lagerluft der Gruppe C4 bietet größeres radiales Spiel als Normallager oder C3-Ausführungen. Sie wird gewählt, wenn feste Passungen den Innenring deutlich aufdehnen oder wenn im Betrieb hohe Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse entstehen. Das vergrößerte Spiel beugt einem Klemmen der Wälzkörper bei thermischer Ausdehnung vor.
Die innere Lauffläche des Außenrings ist als hohlkugelige Fläche gestaltet, in der sich die tonnenförmigen Rollen frei einstellen können. Bei Fluchtungsfehlern oder leichten Durchbiegungen der 300-mm-Welle schwenken Innenring und Rollensatz innerhalb der sphärischen Bahn aus. Dies unterstützt eine gleichmäßige Lastverteilung über die gesamte Rollenlänge.
Für Innenring, Außenring und Wälzkörper kommt durchgehärteter Wälzlagerstahl der Güte 100Cr6 zum Einsatz. Dieser legierte Chromstahl zeichnet sich durch hohe Festigkeit, Verschleißbeständigkeit und Formstabilität unter schweren Wechsellasten aus. Der Werkstoff bietet die nötige Festigkeit und Härte für anspruchsvolle Beanspruchungen in schweren Wälzlagern.
Durch die zwei symmetrisch schräggestellten Rollenreihen nimmt das Lager Radialkräfte und gleichzeitig beidseitig wirkende Axialkräfte auf. Beide Kraftkomponenten leitet die Konstruktion über die gehärteten Rollen direkt in die massiven Ringe ab. Reine Radial- oder Axialbeanspruchungen lassen sich ebenso übertragen wie komplexe kombinierte Lastzustände im kontinuierlichen Betrieb.
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