NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 19,69 € | 374,25 € |
| 5 | 39,39 € | 354,55 € |
Das Pendelrollenlager 23224 -CE-K-W33 von NKE Steyr (120x215x76 mm) nimmt schwere Radiallasten auf und gleicht Fluchtungsfehler im Betrieb selbsttätig aus.
Das Pendelrollenlager 23224 -CE-K-W33 ist ein doppelreihiges Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Zwei symmetrische Rollensätze laufen auf einer gemeinsamen hohlkugeligen Außenringlaufbahn, wodurch das Bauteil Winkelfehler zwischen Welle und Gehäuse ausgleicht. NKE Steyr fertigt dieses offene Lager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 nach Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Es eignet sich für kombinierte Belastungen mit dominierendem Radialanteil in schweren Maschinenkonstruktionen.
Dieses Wälzlager findet in schweren Industrieantrieben und hoch belasteten Wellenlagerungen Verwendung. Typische Betriebssituationen zeichnen sich durch hohe Radialkräfte sowie unvermeidliche Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsabweichungen aus. Die Geometrie der Wälzkörper kompensiert solche Schiefstellungen direkt im Lager ohne zusätzliche Reibungsverluste. Durch die offene Bauweise lässt sich das Wälzlager bedarfsgerecht in zentrale Schmiersysteme mit Öl oder Wälzlagerfett einbinden.
Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet eine konische Innenringbohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12. Diese Geometrie erlaubt die Montage auf kegeligen Wellensitzen oder mithilfe von Spann- und Abziehhülsen auf zylindrischen Wellen. Der Lagersitz lässt sich dabei über die messbare Radialluftminderung beim Aufpressen einstellen. Die Ausführung W33 bezeichnet eine umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring, was die gleichmäßige Schmierstoffzufuhr direkt in das Rollenpaket erleichtert.
Dieses Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 120 mm, einen Außendurchmesser von 215 mm und eine Baubreite von 76 mm. Die Innenbohrung ist konisch im Verhältnis 1:12 ausgeführt, was bei der Auswahl von Wellensitzen oder Montagehülsen beachtet werden muss.
Das Nachsetzzeichen K steht für eine kegelig ausgeführte Bohrung mit einem Kegelverhältnis von 1:12. Diese Bauform erleichtert die Montage auf kegeligen Wellenzapfen oder die Befestigung auf glatten Wellen mittels Spannhülse. Gleichzeitig ermöglicht das axiale Aufschieben eine gezielte Reduzierung der verbleibenden Radialluft.
Die Kennzeichnung W33 beschreibt eine Schmiernut sowie Schmierbohrungen am Außenumfang des Außenrings. Über diese Öffnungen gelangt Schmierfett oder Schmieröl direkt zwischen die beiden Rollenreihen. Dies unterstützt eine gleichmäßige Versorgung aller Wälzkörper und vereinfacht die Nachschmierung im Gehäuse.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad ausgelegt. Die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 verleiht den Ringen und Wälzkörpern Formstabilität in diesem Bereich. Bei der Auslegung sind die thermischen Einsatzgrenzen des verwendeten Schmierstoffs zu berücksichtigen.
Im Inneren führt ein formstabiler Stahlblechkäfig die beiden Rollensätze. Dieser Käfigtyp zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht bei gleichzeitig hoher mechanischer Festigkeit aus. Er beansprucht wenig Bauraum im Lagerinneren, wodurch ausreichend Platz für Schmierstoffe verbleibt.
Als offenes Wälzlager besitzt die Ausführung 23224 -CE-K-W33 keine integrierten Dichtscheiben. Diese Konstruktion ermöglicht höhere Schmierstoffdurchsätze und vereinfacht den Einsatz bei Gehäusen mit externen Labyrinth- oder Filzdichtungen. Zudem lässt sich das Lagerinnere bei Wartungsarbeiten direkt spülen und neu befetten.
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