SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 114,64 € | 2.178,16 € |
| 3 | 229,28 € | 2.063,52 € |
Das SKF Pendelrollenlager 24056 CCK30/W33 nimmt mit den Maßen 280x420x140 mm hohe Radialkräfte sowie Fluchtungsfehler auf.
Das Pendelrollenlager 24056 CCK30/W33 von SKF ist für schwere Lagerungen mit kombinierten Belastungen konzipiert. Dank der hohlkugeligen Außenringlaufbahn gleicht das Lager Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen im Betrieb selbsttätig aus. Die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ab. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die symmetrischen Rollen bei normalen radialen Lagerluftverhältnissen.
Dieses Pendelrollenlager nimmt primär sehr hohe Radialkräfte auf und verkraftet gleichzeitig wirkende Axiallasten in beiden Richtungen. Durch die Konstruktion mit zwei symmetrischen Rollenreihen verteilt sich die Belastung gleichmäßig auf die Laufbahnen. Statische oder dynamische Fluchtungsfehler zwischen Innen- und Außenring führen nicht zu Kantenspannungen, da sich die Rollen an der sphärischen Außenringlaufbahn ausrichten. Dadurch eignet sich die Lagereinheit für anspruchsvolle Wellenlagerungen mit Durchbiegungen.
Die Kennzeichnung K30 steht für eine konische Innenbohrung mit dem Kegelverhältnis 1:30. Diese Bauform erlaubt die Montage direkt auf einem kegeligen Wellensitz oder mittels Spannhülse auf zylindrischen Wellen, wobei sich die gewünschte Restlagerluft beim axialen Aufschieben über den Aufschubweg präzise einstellen lässt. Das Nachsetzzeichen W33 kennzeichnet eine umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring. Dies ermöglicht die Zuführung von Schmierstoff direkt zwischen die Rollenreihen.
Die Maße betragen 280 mm Bohrungsdurchmesser, 420 mm Außendurchmesser und 140 mm Baubreite. Bei dieser Ausführung ist die Bohrung nicht zylindrisch ausgeführt, sondern weist einen Innenkegel mit dem Verhältnis 1:30 auf.
Die Kennzeichnung W33 weist auf eine außenliegende Schmiernut sowie Schmierbohrungen im Außenring hin. Über diese Öffnungen gelangt frischer Schmierstoff direkt in das Innere des Wälzlagers, was die Schmiermittelverteilung zwischen beiden Rollensätzen während des laufenden Betriebs vereinfacht.
Ein Bohrungskegel im Verhältnis 1:30 kommt vor allem bei Lagern mit breiter Bauform zum Einsatz. Die kegelige Öffnung erlaubt die Befestigung auf einer passenden Kegelwelle oder mithilfe einer Hülse, wodurch Monteure die verbleibende Lagerluft beim Aufpressen kontrolliert einstellen können.
Dieses Wälzlager kombiniert eine normale Maßgenauigkeit PN an den Anschlussflächen mit einer erhöhten Laufgenauigkeit der Klasse P5. Dadurch eignet sich die Einheit für Anwendungen, bei denen geringer Rundlauffehler gefordert ist, während die Einbaumaße dem Standard entsprechen.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -30 bis +200 Grad Celsius. Die Maßstabilisierung des Wälzlagerstahls 100Cr6 und der offene Aufbau ohne integrierte Gummidichtlippen ermöglichen den Betrieb unter warmen Betriebsbedingungen, sofern das Schmiermittel für diese Umgebungstemperaturen ausgelegt ist.
Die offene Bauweise ohne eingebaute Dichtscheiben erlaubt eine kontinuierliche Schmierung über die W33-Nut im Außenring oder durch ein externes Ölbadsystem. Für den Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit sorgt in der Regel eine externe Gehäusedichtung wie Labyrinth- oder Wellendichtringe.
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