FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 5,85 € | 111,13 € |
| 20 | 11,70 € | 105,28 € |
Das Pendelrollenlager 22310 -E1A-XL-M-C4 von FAG nimmt bei Abmessungen von 50x110x40 mm hohe Radialkräfte sowie Schiefstellungen im Antriebsstrang auf.
Das Pendelrollenlager 22310 -E1A-XL-M-C4 ist ein Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) für anspruchsvolle Anwendungen. Mit einer Bohrung von 50 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm sowie einer Breite von 40 mm gleicht diese Bauform Fluchtungsfehler und Wellendurchbiegungen im Betrieb selbsttätig aus. Das Fabrikat von FAG eignet sich für mechanische Konstruktionen, bei denen kombinierte Belastungen auftreten und starre Lagerbauarten an funktionale Grenzen stoßen.
Dieses Lager kommt vor allem bei schwer beanspruchten Industrieantrieben und Lagerungen mit Wellendurchbiegungen zum Einsatz. Durch die tonnenförmigen Rollen kompensiert das Lager winklige Verlagerungen zwischen Welle und Gehäuse ohne zusätzliche Kantenpressung. Der Wälzlagerstahl 100Cr6 bietet eine hohe Dauerfestigkeit bei wechselnden radialen Belastungen. Konstruktiv eignet sich das Pendelrollenlager für Systeme mit asymmetrischen Krafteinleitungen und Gehäuseverformungen.
Die Lagerluft C4 kennzeichnet ein vergrößertes Radialspiel, das über der normalen Lagerluft und über der Stufe C3 liegt. Diese Ausführung ist dafür ausgelegt, einem Verklemmen der Wälzkörper entgegenzuwirken, wenn im Betrieb erhebliche Temperaturunterschiede zwischen Innenring und Außenring entstehen. Ebenso gleicht die vergrößerte Lagerluft die radiale Einengung aus, die durch feste Passungen beim Aufpressen auf die Welle entsteht.
Mit einer Bohrung von 50 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm und einer Breite von 40 mm entspricht das Lager gängigen Industrieabmessungen. Diese Anschlussmaße ermöglichen die Integration in passende Gehäuse und Aggregate. Vor der Montage empfiehlt sich die Prüfung des Wellensitzes sowie der Gehäusebohrung auf Maßhaltigkeit.
Eine Lagerluft der Stufe C4 bietet mehr radiales Spiel als die Standardausführung oder die Klasse C3. Sie dient dazu, betriebsbedingte Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse auszugleichen. Auch bei festen Presssitzen verbleibt nach dem Aufziehen genügend Betriebsspiel für den gleichmäßigen Lauf der Rollen.
Konstruktionsbedingt ist dieses Lager primär für sehr schwere radiale Kräfte ausgelegt, nimmt jedoch auch axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Durch die kugelige Laufbahn des Außenrings stellt sich der Rollensatz bei Wellendurchbiegungen winklig ein, wodurch das Entstehen schädlicher Zwangskräfte vermieden werden soll.
Hergestellt wird das Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl der Güte 100Cr6. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch hohe Festigkeit, Verschleißfestigkeit und Formstabilität unter wechselnden Betriebsbedingungen aus. Das Material eignet sich für den anspruchsvollen Dauereinsatz bei fachgerechter Schmierung.
Die Hohlkugelfläche im Außenring dient als gemeinsame Führungsbahn für die Rollenreihen. Neigt sich die Welle durch Durchbiegungen oder Toleranzen, schwenkt der Innenring samt Rollensatz innerhalb der Außenringlaufbahn winklig aus. Die Lastverteilung über die Rollenlänge bleibt dadurch erhalten, was vorzeitigem Verschleiß entgegenwirkt.
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