SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 12,39 € | 235,41 € |
| 5 | 24,78 € | 223,02 € |
Das Pendelrollenlager 22220 E/C2 von SKF bietet 100 mm Bohrung, P5-Laufgenauigkeit sowie eine integrierte Schmiernut für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Das Pendelrollenlager 22220 E/C2 nimmt als zweireihiges Wälzlager hohe radiale Lasten auf und gleicht Fluchtungsfehler aus. Das offene Bauteil von SKF besitzt eine Bohrung von 100 mm, einen Außendurchmesser von 180 mm sowie eine Breite von 46 mm. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 verfügt dieses Lager über einen Stahlblechkäfig. Die Ausführung eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad. Durch die Kombination aus Maßgenauigkeit PN und erhöhter Laufgenauigkeit P5 unterstützt das Lager präzise Rundläufe bei anspruchsvollen Betriebsbedingungen.
Dieses Pendelrollenlager kommt vor allem in Lagerungen zum Einsatz, bei denen starke radiale Kräfte auftreten und Wellendurchbiegungen ausgeglichen werden müssen. Dank der Schmiernut samt Schmierbohrungen im Außenring lässt sich der Schmierstoff direkt in das Innere leiten. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei hoch belasteten Wellenlagerungen. Durch die Laufgenauigkeit nach Klasse P5 führt das Lager Wellen vibrationsarm, während die offene Bauweise die Integration in bestehende Schmiersysteme erleichtert.
Die Kennzeichnung C2 steht für eine verringerte Radiallagerluft gegenüber der Normalluft. Dies bedeutet ein geringeres radiales Spiel zwischen Rollen und Laufbahnen. Diese Variante dient Konstruktionen, die eine exakte Wellenführung verlangen oder Stoßbelastungen bei wechselnder Lastrichtung ausgesetzt sind. Bei der Auslegung ist zu beachten, dass thermische Ausdehnungen oder feste Passungen die verbleibende Lagerluft weiter reduzieren. Neben den Hauptabmessungen von 100x180x46 mm sollten daher die thermischen Betriebsbedingungen genau geprüft werden.
Mit einem Innendurchmesser von 100 mm, einem Außendurchmesser von 180 mm und einer Breite von 46 mm entspricht das Lager den standardisierten Hauptmaßen. Für die Auslegung der Anschlusskonstruktion sind der Wellendurchmesser von 100 mm und die Gehäusebohrung von 180 mm maßgebend.
Die Angabe C2 steht für eine verringerte Radiallagerluft unterhalb des Normalbereichs. Dieses geringere Radialspiel bewirkt eine engere Führung der Welle. Bei der Montage ist zu berücksichtigen, dass betriebliche Erwärmung oder feste Passungssitze das tatsächliche Betriebsspiel zusätzlich verkleinern.
Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, erfolgt die Schmierung über die Umgebungskonstruktion. Der Außenring ist mit einer Schmiernut und Schmierbohrungen versehen. Über diese Öffnungen lässt sich Schmierfett oder Schmieröl von außen direkt an die Wälzkörper und Laufbahnen führen.
Bei dieser Ausführung ist die normale Maßgenauigkeit PN mit der eingeengten Laufgenauigkeit P5 kombiniert. Während die Einbaumaße den üblichen Grenzabmaßen entsprechen, weist das Lager geringere Rundlauf- und Planlaufabweichungen auf. Dies unterstützt einen ruhigen Lauf bei erhöhten Anforderungen an die Drehgenauigkeit.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -30 und +200 Grad. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig sind für dieses thermische Fenster formstabil ausgelegt. Bei höheren Temperaturen muss das gewählte Schmiermittel ebenfalls für diesen Temperaturbereich freigegeben sein.
In diesem Lager führt ein Stahlblechkäfig die Wälzkörper. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht bei gleichzeitig hoher Festigkeit aus. Der Blechkäfig widersteht Stoßbelastungen und eignet sich für den gesamten angegebenen Temperaturbereich bis +200 Grad ohne Materialversprödung.
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