FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 163,80 € | 3.112,13 € |
| 3 | 327,59 € | 2.948,34 € |
Das Pendelrollenlager 22344 -BE-XL-JPA-T41A von FAG (220x460x145 mm) ist speziell für schwingende Beanspruchungen in Schwingsieben mit stark erhöhter Radiallagerluft ausgelegt.
Beim Pendelrollenlager 22344 -BE-XL-JPA-T41A handelt es sich um ein offenes Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) für anspruchsvolle mechanische Einsatzbedingungen. Die Ausführung eignet sich gezielt für schwingende Beanspruchung, wie sie in Schwingsieben auftritt. Mit den Hauptabmessungen von 220 mm Bohrung, 460 mm Außendurchmesser und 145 mm Breite nimmt dieses Lager hohe radiale Lasten auf. FAG fertigt diese Variante mit Schmiernut und Schmierbohrungen im Außenring, was die direkte Nachschmierung im laufenden Betrieb erleichtert.
Dieses Lager kommt vor allem bei rotierender Unwucht und schwingender Beanspruchung in Schwingsieben zum Einsatz. Die Konstruktion gleicht Fluchtungsfehler und Wellendurchbiegungen dynamisch aus, ohne die Funktion zu beeinträchtigen. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Rollenkörper auch unter starken Radialbeschleunigungen zuverlässig. Durch den weiten Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad bleibt die mechanische Festigkeit selbst bei anspruchsvollen Prozesswärmen erhalten.
Die stark erhöhte Radiallagerluft wirkt einem Klemmen der Wälzkörper entgegen, wenn im Schwingbetrieb durch Reibung und dynamische Lasten Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring entstehen. Zugleich kombiniert die Spezifikation eine normale Maßgenauigkeit PN mit einer erhöhten Laufgenauigkeit P5. Als offenes Bauteil ohne integrierte Dichtscheiben ist die Konstruktion auf eine externe Gehäuseabdichtung sowie regelmäßige Schmierintervalle über die Nut im Außenring ausgelegt.
Das Lager weist eine Bohrung von 220 mm, einen Außendurchmesser von 460 mm sowie eine Breite von 145 mm auf. Es besteht aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 und ist als offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt. Die Nachschmierung erfolgt über eine umlaufende Umfangsnut mit Schmierbohrungen im Außenring.
Schwingende Beanspruchungen in Siebmaschinen erzeugen erhebliche Reibungswärme, wodurch sich der Innenring schneller erwärmt und ausdehnt als das umgebende Gehäuse. Die stark vergrößerte Radiallagerluft kompensiert diese thermische Ausdehnung im laufenden Betrieb. Dadurch verringert sich das Risiko von Verspannungen zwischen Rollen und Laufbahnen wirksam.
Die Kennzeichnung beschreibt getrennte Genauigkeitsstufen für dieses Bauteil. Während die Maßgenauigkeit der Normaltoleranz PN folgt, entspricht die Laufgenauigkeit der engeren Toleranzklasse P5. Diese Abstimmung sorgt für einen ruhigen, zentrierten Rundlauf unter Schwingbeanspruchung, erlaubt aber weiterhin standardisierte Passungstoleranzen auf Welle und Gehäusebohrung.
Schmierstoff gelangt über eine im Außenring eingebrachte Schmiernut und mehrere radiale Schmierbohrungen direkt zwischen die beiden Rollenreihen. Weil das Lager offen konstruiert ist, führen Sie Schmierfett oder Schmieröl extern zu und sichern das Lagergehäuse mit geeigneten Dichtungen gegen Schmutz und Feuchtigkeitseintritt ab.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +200 Grad Celsius. Der verbaute Stahlblechkäfig sowie der wärmebehandelte Wälzlagerstahl bleiben innerhalb dieser Spanne formstabil. Achten Sie darauf, dass das verwendete Schmiermittel und die Gehäusedichtungen für dieselben Temperaturgrenzen ausgelegt sind.
Der Stahlblechkäfig hält die Rollenkörper in exaktem Abstand zueinander und führt sie sicher durch die Lastzone. Bei schwingenden Maschinen verringert die Bauform aus Stahlblech das Eigengewicht der rotierenden Komponenten, was unerwünschte Trägheitskräfte bei schnellen Beschleunigungswechseln reduziert.
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