FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 36,83 € | 699,75 € |
| 3 | 73,65 € | 662,93 € |
Das FAG Pendelrollenlager 24130 -BE-XL-K30 (150x250x100 mm) gleicht Fluchtungsfehler aus und nimmt schwere Radial- sowie Axiallasten über zwei Rollenreihen auf.
Das Pendelrollenlager 24130 -BE-XL-K30 von FAG Wälzlager ist ein offenes Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 150 mm, einem Außendurchmesser von 250 mm und 100 mm Breite. Die Konstruktion verfügt über eine konische Innenbohrung im Kegelverhältnis 1:30 sowie einen Stahlblechkäfig. Ein integriertes Schmiersystem mit Umfangsnut und Schmierbohrungen im Außenring erleichtert das Nachschmieren im Betrieb. Bei einem Temperatureinsatz von -30 bis +200 Grad eignet sich das Lager für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Dieses Pendelrollenlager eignet sich vor allem für schwere Wellenlagerungen, bei denen Fluchtungsfehler oder Wellendurchbiegungen auftreten können. Die balligen Rollen auf der hohlkugeligen Außenringlaufbahn gleichen Winkelfehler dynamisch aus, ohne die Reibung unnötig zu steigern. Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Bauform bevorzugt bei schweren Industrieantrieben mit hohen radialen und axialen Kräften. Dank der erhöhten Laufgenauigkeit nach Toleranzklasse P5 läuft die Lagerung auch bei kontinuierlicher Dauerbelastung vibrationsarm und führt Wellen mit geringem Rundlauffehler.
Das Nachsetzzeichen K30 weist auf eine kegelige Bohrung mit dem Steigungsverhältnis 1:30 hin. Diese Form erlaubt die direkte Montage auf konischen Wellensitzen oder den Einsatz passender Spann- und Abziehhülsen. Über den axialen Verschiebeweg lässt sich die normale Radiallagerluft beim Aufpressen exakt einstellen. Da es sich um ein offenes Lager handelt, müssen Gehäuseabdichtungen vor Verschmutzung schützen. Die Schmiernut mit Bohrungen am Außenring führt frisches Schmiermittel direkt zwischen die beiden Rollenreihen.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 150 mm, einen Außendurchmesser von 250 mm und eine Breite von 100 mm. Die Innenbohrung ist nicht zylindrisch ausgeführt, sondern weist einen Kegel im Verhältnis 1:30 auf. Diese genormten Hauptabmessungen ermöglichen den Einbau in standardisierte Industriegehäuse.
Der Zusatz K30 kennzeichnet eine konische Bohrung mit einer Verjüngung von 1:30. Die flachere Steigung erleichtert das gezielte Aufschieben bei breiten Lagerbauformen. Die Montage erfolgt über geeignete Pressverfahren oder Befestigungshülsen, um die gewünschte Radialluftminderung präzise einzustellen.
Im Außenring sind eine umlaufende Nut sowie mehrere Schmierbohrungen eingearbeitet. Schmierstoff gelangt über den Schmiernippel des umgebenden Gehäuses direkt durch den Außenring in das Lagerinnere. Dies sorgt für eine gleichmäßige Verteilung des Fettes oder Öls auf beide Rollenreihen und befördert verbrauchten Schmierstoff aus der Laufbahn.
Die Kennzeichnung kombiniert die normale Maßgenauigkeit PN mit der gesteigerten Laufgenauigkeit P5. Während die Anschlussmaße wie Bohrung und Außendurchmesser den üblichen Normtoleranzen entsprechen, weist das rotierende Lager engere Rundlaufgrenzen auf. Dies unterstützt einen ruhigen Lauf, reduziert Vibrationen und schont benachbarte Maschinenelemente im Betrieb.
Aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit Stahlblechkäfig gefertigt, deckt das Lager einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ab. Da keine elastischen Berührungsdichtungen verbaut sind, hängt die tatsächliche Einsatzgrenze im Dauerbetrieb primär vom gewählten Schmierstoff und der thermischen Stabilität der umgebenden Gehäusedichtung ab.
Das Bauteil wird mit normaler Radiallagerluft gefertigt. Beim Aufschieben des Innenrings auf einen kegeligen Wellensitz weitet sich der Ring elastisch auf, wodurch sich das Betriebsspiel verringert. Vor und während der Montage prüfen Monteure die Restlagerluft üblicherweise mit Fühlerlehren zwischen Außenring und Rollen.
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