NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 4,42 € | 84,02 € |
| 30 | 8,84 € | 79,60 € |
Das Pendelrollenlager 22214 EAE4C3 von NSK bietet mit 70x125x31 mm und C3-Lagerluft einen zuverlässigen Ausgleich von Wellendurchbiegungen bei hoher Beanspruchung.
Das Pendelrollenlager 22214 EAE4C3 von NSK ist ein offenes Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Es nimmt hohe Radialkräfte sowie beidseitige Axialkräfte auf. Dank der hohlkugeligen Außenringlaufbahn stellt sich das Lager winkelbeweglich ein. Konstruktionsbedingte Fluchtungsfehler oder elastische Wellendurchbiegungen gleicht die zweireihige Rollenanordnung im laufenden Betrieb selbsttätig aus, ohne die Reibung unnötig zu steigern.
Dieses Wälzlager kommt vor allem bei anspruchsvollen Wellenlagerungen zum Einsatz, bei denen hohe Radialkräfte wirken und winkelige Verlagerungen zwischen Gehäuse und Welle auftreten. Durch die Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring lässt sich Schmierfett oder Schmieröl direkt zwischen die beiden Rollenreihen zuführen. Dies unterstützt eine gleichmäßige Versorgung des Lagerinnenraums und erleichtert die zielgerichtete Nachschmierung im eingebauten Zustand.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser vergrößerte innere Spielraum kompensiert betriebsbedingte Erwärmungen oder feste Passungssitze, sodass die Wälzkörper auch bei Temperaturunterschieden zwischen Innen- und Außenring frei abrollen. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die tonnenförmigen Rollen präzise und hält das Lagergewicht gering. Da es sich um ein ungedichtetes Lager handelt, erfordert der Einbauort eine externe Gehäuseabdichtung zum Schutz vor Verunreinigungen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 70 mm, einen Außendurchmesser von 125 mm sowie eine Gesamtbreite von 31 mm auf. Es entspricht der genormten Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 und eignet sich für zylindrische Wellensitze in passenden Gehäusen.
Das Nachsetzzeichen C3 verweist auf eine erhöhte Radiallagerluft. Das radiale Spiel zwischen den Rollen und den Laufbahnen fällt vor dem Einbau größer aus als bei Lagern mit Normalluft. Dies mindert das Risiko eines Klemmens der Wälzkörper bei thermischer Ausdehnung während des Betriebs.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad Celsius ausgelegt. Der verwendete Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Bereich ihre Formstabilität. Der eingesetzte Schmierstoff ist passend zu den vorherrschenden Betriebstemperaturen abzustimmen.
Der Außenring verfügt über eine umlaufende Schmiernut samt Schmierbohrungen. Über diese Öffnungen lässt sich Schmierstoff direkt in das Innere des Lagers einbringen. Das Fett oder Öl gelangt dadurch unmittelbar an die Rollen und Laufbahnen, was für eine saubere Versorgung sorgt.
Nein, dieses Modell ist eine offene Lagerausführung ohne integrierte Dichtscheiben. Für den Einsatz ist ein Lagergehäuse mit geeigneter externer Abdichtung erforderlich, wie etwa Wellendichtringen oder Labyrinthdichtungen, um das Eindringen von Schmutzpartikeln sowie den Austritt von Schmierstoff zu begrenzen.
Die Innenfläche des Außenrings ist als durchgehende Hohlkugelfläche ausgeführt. Dadurch können der Innenring samt Rollensatz und Käfig innerhalb des Außenrings pendeln. Schiefstellungen der Welle, die durch Durchbiegung oder Montageungenauigkeiten entstehen, gleicht die Lagergeometrie selbsttätig aus.
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