NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 3,87 € | 73,44 € |
| 30 | 7,73 € | 69,58 € |
Das Pendelrollenlager 22213 EAKE4 von NSK bietet mit 65x120x31 mm und konischer Bohrung einen winkelbeweglichen Ausgleich hoher Radiallasten im Industriealltag.
Das NSK Pendelrollenlager 22213 EAKE4 ist ein zweireihiges, offenes Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit einem Innendurchmesser von 65 mm, einem Außendurchmesser von 120 mm und einer Breite von 31 mm nimmt dieses Bauteil hohe Radialkräfte sowie kombinierte Belastungen auf. Durch die hohlkugelige Außenringlaufbahn gleicht das Lager Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen eigenständig aus. Der Außenring aus Wälzlagerstahl 100Cr6 besitzt eine Schmiernut samt Schmierbohrungen zur direkten Schmierstoffzufuhr im laufenden Betrieb.
Dieses Pendelrollenlager ist für Lagerstellen ausgelegt, an denen hohe Radialbelastungen mit Fluchtungsfehlern oder Durchbiegungen der Welle zusammentreffen. Die symmetrisch geführten Rollenreihen verteilen auftretende Kräfte gleichmäßig im Wälzkörperkranz. Da die Bauform offen konstruiert ist, erfolgt der Einsatz typischerweise in geschützten, extern abgedichteten Gehäusen. Der Stahlblechkäfig führt die Rollen zuverlässig und hält Umgebungstemperaturen von -30 bis +200 Grad stand.
Die kegelige Bohrung im Verhältnis 1:12 erleichtert die Befestigung auf konischen Wellensitzen sowie auf passenden Spann- oder Abziehhülsen. Über den axialen Verschiebeweg beim Aufpressen lässt sich die verbleibende Radiallagerluft kontrolliert einstellen, bis der Innenring fest sitzt. Bei der Fertigung gelten die Vorgaben der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1. Die Schmiernut mit Bohrungen im Außenring ermöglicht das gezielte Nachschmieren direkt im Gehäuse.
Mit einem Innendurchmesser von 65 mm, einem Außendurchmesser von 120 mm sowie einer Breite von 31 mm entspricht das Lager metrischen Standardmaßen. Die kegelige Bohrung weist ein Steigungsverhältnis von 1:12 auf und dient der Montage auf entsprechenden Wellensitzen oder Hülsen.
Die konische Innenbohrung verjüngt sich im Verhältnis 1:12 und gestattet die Befestigung auf kegeligen Wellenzapfen oder metrischen Spannhülsen. Beim axialen Aufschieben reduziert sich das radiale Betriebsspiel messbar, wodurch ein spielfreier oder toleranzgenauer Festsitz erzielt wird.
Über die im Außenring eingebrachte Schmiernut und mehrere radiale Schmierbohrungen gelangt Schmierstoff direkt zwischen die beiden Rollenreihen. Dieses Konstruktionsmerkmal sorgt für eine gleichmäßige Verteilung des Fettes oder Öls und vereinfacht die regelmäßige Wartung im Gehäuse.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -30 bis +200 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der formstabile Stahlblechkäfig sind für dieses Temperaturspektrum spezifiziert. Vor Ort muss das eingesetzte Schmiermittel auf die jeweilige Betriebstemperatur abgestimmt sein.
Ohne integrierte Dichtscheiben verursacht das Lager ein geringes Reibungsmoment und gestattet einen ungehinderten Schmierstoffdurchsatz. Die offene Bauform setzt voraus, dass die Gehäusekonstruktion die Lagerstelle gegen Verunreinigungen und Feuchtigkeitseintrag von außen abschirmt.
Ausgeführt ist das Modell mit normaler Radiallagerluft und gefertigt nach Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1. Dieser Standard erfüllt gängige Anforderungen des Maschinenbaus an Rundlaufgenauigkeit. Das endgültige Betriebsspiel stellt sich über den axialen Verschiebeweg bei der Montage ein.
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