FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 8,84 € | 167,96 € |
| 20 | 17,67 € | 159,13 € |
Das Pendelrollenlager 22313 -E1-XL-K-C3 von FAG bietet mit 65 mm konischer Bohrung und C3-Lagerluft hohe Belastbarkeit bei Fluchtungsfehlern.
Das Pendelrollenlager 22313 -E1-XL-K-C3 von FAG nimmt schwere Radiallasten sowie beidseitige Axialkräfte auf. Durch die hohlkugelige Laufbahn im Außenring gleicht dieses zweireihige Wälzlager statische sowie dynamische Winkelfehler zwischen Welle und Gehäuse selbsttätig aus. Als offenes Lager ausgeführt, ermöglicht es die Schmierung direkt über eine Schmiernut samt Schmierbohrungen im Außenring. Das Bauteil eignet sich für anspruchsvolle Industrieanwendungen mit Fluchtungsfehlern oder Wellendurchbiegungen.
Lagerstellen mit hoher kombinierter Beanspruchung und Neigung zu Wellendurchbiegungen bilden den primären Einsatzbereich dieses Pendelrollenlagers. Die Konstruktion mit profiliertem Stahlblechkäfig führt die tonnenförmigen Rollen auch bei wechselnden Lastrichtungen sicher zwischen den Laufbahnen. Durch den kontinuierlichen Ausgleich von statischen und dynamischen Fluchtungsfehlern trägt das Wälzlager dazu bei, unzulässige Kantenpressungen an den Kontaktflächen zu vermeiden und Reibungsspitzen im laufenden Betrieb zu verringern.
Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet die konische Bohrung im genormten Kegelverhältnis 1:12. Diese Ausführung erlaubt die direkte Montage auf einem kegeligen Wellensitz oder unter Verwendung einer Spann- beziehungsweise Abziehhülse auf zylindrischen Wellen. Bei der Befestigung wird der Innenring axial verschoben, wodurch sich die innere Radialluft verringert. Die vergrößerte Lagerluftklasse C3 trägt dazu bei, dass nach dem Aufpressen sowie bei Erwärmung im Betrieb das erforderliche Betriebsspiel erhalten bleibt.
Das Lager verfügt über einen Bohrungsdurchmesser von 65 mm am Innenring, einen Außendurchmesser von 140 mm sowie eine Baubreite von 48 mm. Die Bohrung ist konisch im Verhältnis 1:12 ausgeführt. Alle Maße entsprechen der normalen Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 für Standard-Wälzlager.
Die konische Innenbohrung mit dem Kennbuchstaben K erleichtert Montage und Demontage auf der Welle. Sie ermöglicht die Befestigung auf abgestuften Wellen oder über Spann- und Abziehhülsen auf glatten Wellen. Zudem lässt sich über den axialen Verschiebeweg beim Aufschieben das verbleibende Lagerspiel gezielt einstellen.
Die Angabe C3 steht für eine gegenüber der Normalluft vergrößerte Radialluft. Bei der Montage konischer Lager verringert sich das Lagerspiel durch das Aufweiten des Innenrings. Die vergrößerte C3-Lagerluft wirkt dem entgegen, dass das Lager nach festem Sitz oder bei Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring verspannt.
Im Außenring sind eine umlaufende Schmiernut sowie radiale Schmierbohrungen integriert. Über diese Öffnungen gelangt Schmierfett oder Schmieröl direkt zwischen die beiden Rollenreihen. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben handelt, erfordert die Lagerstelle eine externe Abdichtung des Gehäuses.
Das Bauteil ist für Betriebstemperaturen von -30 °C bis +200 °C freigegeben. Der verbaute Stahlblechkäfig sowie der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sind formstabil innerhalb dieser Spanne. Bei der Wahl des Schmierstoffs muss dessen Temperatureignung auf den jeweiligen Einsatzbereich abgestimmt sein.
Innenring, Außenring und Tonnenrollen sind aus Standard-Wälzlagerstahl der Sorte 100Cr6 gefertigt. Dieser durchgehärtete Chromstahl zeichnet sich durch hohe Festigkeit sowie Verschleißfestigkeit aus. Der geführte Käfig besteht aus profiliertem Stahlblech, was geringes Eigengewicht mit ausreichender Elastizität verbindet.
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