TIMKEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 3,22 € | 61,31 € |
| 30 | 6,46 € | 58,07 € |
Das Pendelrollenlager 22310 KEJW33 von TIMKEN kombiniert eine konische 50-mm-Bohrung mit 110 mm Außendurchmesser für anspruchsvolle Industrieanwendungen unter hoher Radiallast.
Dieses offene Pendelrollenlager 22310 KEJW33 eignet sich für Lagerungsstellen, an denen hohe radiale Kräfte sowie axiale Belastungen in beiden Richtungen auftreten. Der Wälzlagerstahl 100Cr6 verleiht den Ringen und Rollen Formstabilität im Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad. Durch den Stahlblechkäfig und die Fertigung in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 lässt sich das Wälzlager präzise in Maschinenkonstruktionen integrieren.
Konstrukteure wählen diese Bauform vor allem für schwere Wellensysteme und Industrieantriebe, bei denen Durchbiegungen der Welle oder Fluchtungsfehler kompensiert werden müssen. Die sphärische Laufbahn im Außenring ermöglicht das freie Einstellen der Rollensätze bei winkeligen Verlagerungen. Als offenes Lager ist die Ausführung für Öl- oder Fettschmierung vorgesehen, sodass die Wälzkörper direkt vom Schmiermittel umspült werden.
Die kegelige Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12 erleichtert die Montage auf konischen Wellensitzen oder mithilfe passender Spann- beziehungsweise Abziehhülsen auf zylindrischen Wellen. Über den axialen Verschiebeweg lässt sich die normale Radiallagerluft beim Aufpressen einstellen. Die Schmiernut samt Schmierbohrungen im Außenring dient dazu, dass Schmierstoff während des Betriebs direkt zwischen die beiden Rollenreihen gelangt.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 50 mm an der konischen Bohrung, einen Außendurchmesser von 110 mm sowie eine Baubreite von 40 mm auf. Diese Maße ermöglichen den passgenauen Einbau in standardisierte Stehlager- sowie Maschinengehäuse.
Der Buchstabe K steht für die konische Innenbohrung im Kegelverhältnis 1:12. Das Kürzel W33 kennzeichnet eine ringförmige Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring, während EJ auf die Ausführung mit einem Stahlblechkäfig hinweist.
Ausgelegt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 deckt das Lager einen Betriebsbereich von -30 bis +200 Grad ab. Da keine elastischen Berührungsdichtungen verbaut sind, begrenzen vor allem der gewählte Schmierstoff und die Umgebungsbedingungen die thermische Einsatzgrenze der Lagerstelle.
Die Befestigung erfolgt entweder direkt auf einem kegeligen Wellenzapfen oder über Spann- beziehungsweise Abziehhülsen auf einer zylindrischen Welle. Beim axialen Aufschieben weitet sich der Innenring auf, wodurch sich das Betriebsspiel verringert. Die korrekte Passung wird üblicherweise über die verbleibende Radiallagerluft oder den gemessenen Verschiebeweg kontrolliert.
Als offenes Wälzlager ist diese Variante für Anwendungen konzipiert, bei denen externe Dichtungen im Lagergehäuse Schmutz und Feuchtigkeit abhalten. Die offene Bauweise erlaubt eine ungehinderte Schmierstoffzirkulation und erleichtert das Nachschmieren über die Schmierbohrungen des Außenrings im laufenden Anlagenbetrieb.
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