NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 5,18 € | 98,43 € |
| 20 | 10,36 € | 93,25 € |
Das Pendelrollenlager 22311 EAE4 von NSK bietet mit 55 mm Bohrung und 120 mm Außendurchmesser eine belastbare Lagerung für hohe Radialkräfte.
Das Pendelrollenlager 22311 EAE4 von NSK ist für anspruchsvolle Industrieanwendungen konzipiert. Es nimmt hohe Radiallasten sowie beidseitig wirkende Axialkräfte auf und gleicht Fluchtungsfehler oder Wellendurchbiegungen eigenständig aus. Der Hersteller NSK fertigt dieses offene Lager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit normaler Radiallagerluft und stattet es mit einem Stahlblechkäfig aus. Die Toleranzklasse entspricht den Vorgaben nach P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Dieses Wälzlager nutzen Konstrukteure und Instandhalter vor allem bei schweren mechanischen Beanspruchungen im Maschinen- und Anlagenbau. Typische Einsatzbereiche finden sich in Industriegetrieben sowie schweren Wellenlagerungen, bei denen Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehler zwischen den Gehäusen auftreten. Die Tonnenrollen laufen auf einer gemeinsamen hohlkugeligen Außenringlaufbahn ab, sodass Schiefstellungen ohne nennenswerten Anstieg der Kantenpressung kompensiert werden. Dank des breiten Temperaturbereichs von -30 bis +200 Grad bleibt das Bauteil auch unter thermisch fordernden Umgebungsbedingungen formstabil.
Der Außenring verfügt über eine integrierte Schmiernut mit Schmierbohrungen. Dieses Merkmal erleichtert die Zufuhr von Schmierfett oder Schmieröl direkt in den Arbeitsbereich der Rollen und des Stahlblechkäfigs. Weil das offene Lager keine eigenen Dichtscheiben besitzt, erfolgt der Einbau in ein abgedichtetes Lagergehäuse. Durch die Schmierbohrungen lässt sich das Schmiermittel während des laufenden Betriebs erneuern, was den Wartungsaufwand verringert und den Schmierfilm zwischen den Laufbahnen aufrechterhält.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 55 mm, einen Außendurchmesser von 120 mm und eine Baubreite von 43 mm auf. Der zylindrische Innenring ermöglicht die direkte Montage auf einer passenden Welle.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das standardmäßige Spiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen im unverbauten Zustand. Sie eignet sich für herkömmliche Passungen auf der Welle sowie im Gehäuse, ohne dass thermische Dehnungen zu einem Klemmen führen.
Ein offenes Lager besitzt keine integrierten Dichtungen. Dadurch kann das Schmiermittel über die Schmiernut im Außenring direkt zu den Rollen fließen. Die Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit erfolgt über das umgebende Maschinengehäuse oder externe Dichtelemente.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad ausgelegt. Der Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und der hitzebeständige Stahlblechkäfig bewahren auch bei höheren Betriebstemperaturen ihre Formstabilität.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper exakt auf ihrer Umlaufbahn und verhindert den Kontakt der Rollen untereinander. Er zeichnet sich durch ein geringes Gewicht, hohe Schockfestigkeit und eine gute Verträglichkeit mit gängigen Industrieschmierstoffen aus.
Die Toleranzklasse P0 (entsprechend PN oder ABEC 1) steht für die Normaltoleranz von Industriewälzlagern. Sie legt die zulässigen Maß-, Form- und Laufgenauigkeiten für die Bohrung, den Außendurchmesser sowie den Rundlauf fest und genügt üblichen Anforderungen im allgemeinen Maschinenbau.
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