FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 17,27 € | 328,08 € |
| 5 | 34,54 € | 310,81 € |
Das Pendelrollenlager 22317 -E1-XL-T41D von FAG bietet bei Maßen von 85x180x60 mm hohe Belastbarkeit für schwingende Industrieanwendungen.
Das Pendelrollenlager 22317 -E1-XL-T41D ist ein Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit zylindrischer Bohrung. Die Konstruktion gleicht Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen im Betrieb selbsttätig aus. Das Fabrikat von FAG weist die Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 auf. Als offenes Lager ausgeführt, arbeitet es in einem Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad, sofern eine externe Gehäuseabdichtung vorliegt.
Konstruktionen mit schwingender Beanspruchung, insbesondere Schwingsiebe, stellen besondere mechanische Anforderungen an die Lagerung. Hohe Radialbeschleunigungen belasten die Bauteile dauerhaft. Das Pendelrollenlager nimmt hohe radiale Kräfte auf und gleicht dynamische Schiefstellungen zwischen Innenring und Außenring aus. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper präzise und hält sie auch unter rasch wechselnden Beschleunigungskräften in der vorgesehenen Position.
Schwingende Anwendungen erzeugen durch Reibung und dynamische Verformung zusätzliche Betriebswärme an der Welle. Die stark erhöhte Radiallagerluft trägt dazu bei, dass sich Innen- und Außenring thermisch ausdehnen können, ohne dass das Lager verspannt. Für eine direkte Schmierstoffversorgung besitzt der Außenring eine Schmiernut mit Schmierbohrungen. Schmierstoff gelangt dadurch unmittelbar an die Laufbahnen, was Reibung und Erwärmung im laufenden Betrieb verringert.
Mit 85 mm Bohrungsdurchmesser, 180 mm Außendurchmesser und 60 mm Breite definiert das Bauteil den erforderlichen Einbauraum auf Welle und Gehäuse. Vor der Montage empfiehlt sich die Überprüfung des Wellensitzes und der Anschlussmaße der umgebenden Gehäuseteile auf Maßhaltigkeit.
Dieses Nachsetzzeichen kennzeichnet Pendelrollenlager, die speziell für Anwendungen mit schwingender Beanspruchung wie Schwingsiebe ausgelegt sind. Die Ausführung zeichnet sich durch abgestimmte Fertigungstoleranzen sowie eine Eignung für erhöhte Beschleunigungen der Wälzkörper und Käfige aus.
In schwingenden Maschinen erwärmt sich die Welle oft stärker als das Gehäuse. Die vergrößerte Radiallagerluft gleicht diese ungleiche Wärmeausdehnung von Innen- und Außenring aus. Das verhindert ein Klemmen der Rollen im Betrieb und trägt zu einem stabilen Lauf unter hoher dynamischer Last bei.
Über eine umlaufende Schmiernut und Schmierbohrungen im Außenring lässt sich Schmierstoff direkt in das Lagerinnere einbringen. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben handelt, erfordert die Konstruktion eine externe Abdichtung des Gehäuses gegen Schmutzeintritt und den Verlust von Fett oder Öl.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +200 Grad bei Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieser thermische Spielraum deckt anspruchsvolle Industrieumgebungen mit erhöhter Wärmeentwicklung ab. Das Schmiermittel ist passend zu den tatsächlichen Betriebstemperaturen der jeweiligen Anlage zu wählen.
Verbaut ist ein widerstandsfähiger Stahlblechkäfig, der die Rollen führt und wechselnden Beschleunigungskräften standhält. Der Werkstoff Stahl zeichnet sich durch Formstabilität bei mechanischen Erschütterungen im Schwingbetrieb aus.
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