NSK
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Das Pendelrollenlager 23134 CE4C3 von NSK bietet mit 170x280x88 mm hohe Tragfähigkeit und kompensiert Fluchtungsfehler bei erhöhter Betriebstemperatur.
Das Pendelrollenlager 23134 CE4C3 von NSK ist ein robustes Wälzlager für schwere radiale und axiale Lasten im industriellen Dauerbetrieb. Das Bauteil besitzt eine Bohrung von 170 mm, einen Außendurchmesser von 280 mm sowie eine Breite von 88 mm. Als offenes Lager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 deckt es einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ab. Ein widerstandsfähiger Stahlblechkäfig führt die Rollenkörper. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Dieses Pendelrollenlager kommt vor allem bei Industrieanwendungen zum Einsatz, bei denen Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehler auftreten. Durch die balligen Rollen und die hohlkugelige Außenringlaufbahn gleicht die Konstruktion Schiefstellungen im Betrieb selbsttätig aus. Die Bauform eignet sich für Lagerungen mit hohen Radialkräften und axialen Belastungsanteilen. Eine integrierte Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring leitet Schmierstoffe direkt an die Kontaktflächen der Wälzkörper.
Die Kennzeichnung C3 weist auf eine leicht erhöhte Radiallagerluft im Vergleich zur Normalausführung hin. Dieses vergrößerte Spiel ist notwendig, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring entstehen oder feste Passungen auf der 170-mm-Welle die Radialluft verengen. Weil es sich um ein offenes Lager ohne Dichtscheiben handelt, stimmen Sie externe Dichtungen im Gehäuse auf die Umgebungsbedingungen ab. Das schützt den Wälzlagerstahl vor Schmutzeintrag und verringert Schmierstoffverluste.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 170 mm, einen Außendurchmesser von 280 mm und eine Baubreite von 88 mm. Diese Maße entsprechen den genormten Hauptabmessungen für Pendelrollenlager dieser Baugröße und ermöglichen einen passgenauen Sitz auf der Welle sowie im Lagergehäuse.
Die Lagerluftklasse C3 bietet ein vergrößertes Radialspiel im Vergleich zur Standardluft. Dieser Puffer fängt thermische Ausdehnungen der Welle bei höheren Betriebstemperaturen ab. Zudem soll die erhöhte Lagerluft ein Klemmen der Wälzkörper vermeiden, wenn ein fester Presssitz den Innenring bei der Montage aufweitet.
Über eine im Außenring eingebrachte Umfangsnut mit Schmierbohrungen gelangt der Schmierstoff direkt in den Lagerinnenraum. Dies ermöglicht eine gleichmäßige Verteilung von Schmierfett oder Schmieröl zwischen den Rollenreihen. Da das Lager offen geliefert wird, lässt sich das Schmiermittel individuell anpassen.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -30 bis +200 Grad Celsius. Sowohl der gehärtete Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der verbaute Stahlblechkäfig sind für diese Betriebstemperaturen ausgelegt. Bei hohen thermischen Belastungen ist auf die entsprechende Temperaturfestigkeit des eingesetzten Schmierstoffs zu achten.
Das Lager ist in der Normaltoleranz P0 beziehungsweise PN gefertigt, was der Normklasse ABEC 1 entspricht. Diese Präzisionsklasse erfüllt die üblichen Anforderungen im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau an Maß- und Rundlaufgenauigkeit für eine wirtschaftliche und zuverlässige Lagerung.
Da dieses Modell als offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben gebaut ist, erfolgt die Abdichtung über die Gehäusekonstruktion. Externe Dichtringe oder Labyrinthe schützen vor dem Eindringen von Schmutz sowie Feuchtigkeit und halten das Schmiermittel zuverlässig in der Lagerstelle.
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