FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 55,69 € | 1.058,17 € |
| 3 | 111,39 € | 1.002,47 € |
Das Pendelrollenlager 22238 -BE-XL-K-C4 von FAG nimmt mit seinen Maßen 190x340x92 mm hohe Radiallasten auf und gleicht Fluchtungsfehler aus.
Das Pendelrollenlager 22238 -BE-XL-K-C4 ist ein offenes Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Die Konstruktion mit hohlkugeliger Außenringlaufbahn gleicht Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen im Betrieb selbsttätig aus. Ein Stahlblechkäfig führt die tonnenförmigen Rollen gleichmäßig. Zur einfachen Nachschmierung verfügt der Außenring über eine umlaufende Schmiernut samt Schmierbohrungen. Die Auslegung eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad Celsius.
Dieses Wälzlager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo schwere Radiallasten und zusätzliche axiale Kräfte auf groß dimensionierte Wellen wirken. Typische Einsatzbereiche sind Konstruktionen mit hohen Belastungen und biegeweichen Wellen. Da das Lager Winkelfehler zwischen Innen- und Außenring dynamisch kompensiert, wirkt es Kantenpressungen an den Wälzkörpern entgegen. So bleibt der gleichmäßige Lauf auch bei elastischen Verformungen der Anschlusskonstruktion erhalten.
Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet eine konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12. Diese Bauform erlaubt die Montage direkt auf konischen Wellensitzen oder mithilfe von Spann- und Abziehhülsen auf zylindrischen Wellen. Bei der Montage verringert sich die Radiallagerluft durch das axiale Aufschieben. Die stark erhöhte Ausgangslagerluft C4 gleicht dieses Aufweiten des Innenrings sowie temperaturrelevante Ausdehnungen im Betrieb aus, sodass kein schädlicher Vorspannungszustand entsteht.
Mit einer Bohrung von 190 mm, einem Außendurchmesser von 340 mm sowie einer Gesamtbreite von 92 mm gehört das Modell zu den Großlagern. Die Bohrung ist konisch im Verhältnis 1:12 gefertigt. Durch diese Dimensionen eignet sich die Ausführung vor allem für groß dimensionierte Lagerungen im industriellen Bereich.
Das Nachsetzzeichen K steht für eine kegelige beziehungsweise konische Innenbohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12. Diese Form erleichtert das Montieren und Demontieren auf abgestimmten Kegelsitzen oder unter Verwendung passender Spann- sowie Abziehhülsen auf zylindrischen Wellen. Über den axialen Verschiebeweg lässt sich das verbleibende Betriebsspiel einstellen.
C4 bezeichnet eine stark vergrößerte Radiallagerluft oberhalb der Standardlagerluft. Beim Aufpressen der konischen Bohrung weitet sich der Innenring auf, wodurch sich das Betriebsspiel verringert. Zudem dient die vergrößerte Lagerluft als Reserve gegen ein Verspannen bei thermischen Ausdehnungen im Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad Celsius.
Über eine umlaufende Schmiernut und Schmierbohrungen im Außenring wird Schmierstoff direkt radial in den Rollensatz geleitet. Da es sich um ein offenes Lager ohne Dichtscheiben handelt, erfordert der Betrieb eine externe Gehäuseabdichtung gegen das Eindringen von Verunreinigungen.
Die Ausführung kombiniert Maßgenauigkeit nach Toleranzklasse PN mit erhöhter Laufgenauigkeit nach Klasse P5. Die Hauptabmessungen folgen den Standardtoleranzen für den Einbau, während Rundlauf und Planlauf nach den engeren Vorgaben der Klasse P5 gefertigt sind.
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