FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 6,66 € | 126,53 € |
| 20 | 13,32 € | 119,87 € |
Das Pendelrollenlager 21313 -E1-XL (65x140x33 mm) nimmt schwere Radiallasten auf und gleicht Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen im Betrieb eigenständig aus.
Das Pendelrollenlager 21313 -E1-XL von FAG Wälzlager ist ein doppelreihiges Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit einer Bohrung von 65 mm, einem Außendurchmesser von 140 mm und einer Breite von 33 mm eignet sich dieses Lager für schwere Wellenlagerungen. Die Bauform besitzt tonnenförmige Wälzkörper auf einer gemeinsamen hohlkugeligen Außenringlaufbahn, wodurch Schiefstellungen ausgeglichen werden. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 in Standardtoleranz P0, bietet das offene Lager eine solide Basis für den Maschinenbau.
Der Haupteinsatzbereich liegt bei Anwendungen mit hohen Radialkräften, bei denen Fluchtungsfehler zwischen Lagersitzen oder Durchbiegungen der Welle auftreten können. Da die Konstruktion auch Axialkräfte in beiden Richtungen aufnimmt, unterstützt sie eine stabile Wellenführung bei axialen Belastungen. Die normale Radiallagerluft eignet sich dabei für Standard-Betriebszustände mit gängigen Wellen- und Gehäusepassungen.
Der Außenring verfügt über eine umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen. Schmierstoff gelangt bei Nachschmierungen direkt und gleichmäßig zwischen die beiden Rollenreihen in das Lagerinnere. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper präzise und hält den Reibungswiderstand gering. Ausgeführt in Wälzlagerstahl 100Cr6 deckt das Lager einen breiten Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ab.
Mit einer Bohrung von 65 mm, einem Außendurchmesser von 140 mm sowie einer Baubreite von 33 mm besitzt das Lager genormte Hauptabmessungen. Diese Dimensionen ermöglichen den passgenauen Einbau in entsprechende Gehäusesitze im Maschinen- und Anlagenbau.
Die Innenfläche des Außenrings ist als hohlkugelige Laufbahn ausgeführt. Innenring und Rollensatz können sich dadurch im Betrieb winkelbeweglich einstellen. Statische Montagefehler sowie elastische Durchbiegungen der Welle unter Last werden ohne zusätzliche Kantenpressung ausgeglichen.
Über die Schmiernut und Schmierbohrungen im Außenring erfolgt die gezielte Nachschmierung im montierten Zustand. Schmierfett oder Schmieröl tritt direkt zwischen den beiden Rollenreihen ein, wodurch eine gleichmäßige Versorgung der Kontaktzonen unterstützt wird.
Die normale Radiallagerluft bezeichnet das interne Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im Ausgangszustand. Sie ist auf Standardpassungen der Welle und des Gehäuses sowie auf normale Betriebstemperaturen abgestimmt, um Verspannungen zu vermeiden.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -30 bis +200 Grad. Der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Stahlblechkäfig behalten in dieser thermischen Spanne ihre erforderliche Maßhaltigkeit und Festigkeit bei.
Ohne integrierte Dichtungen ermöglicht die offene Bauform freie Schmierstoffwahl und vereinfacht die externe Nachschmierung über die Schmierbohrungen. Der Schutz gegen Verschmutzung und Feuchtigkeit wird bei dieser Variante über die umgebende Gehäusekonstruktion sichergestellt.
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