FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 39,41 € | 748,88 € |
| 3 | 78,83 € | 709,46 € |
Das Pendelrollenlager 24036 -BE-XL-K30-C3 von FAG bietet mit 180x280x100 mm hohe Tragfähigkeit bei Wellendurchbiegungen und Fluchtungsfehlern.
Dieses zweireihige Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) nimmt schwere Radiallasten sowie kombinierte Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Dank der hohlkugeligen Außenringlaufbahn gleicht das Pendelrollenlager 24036 -BE-XL-K30-C3 Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse selbsttätig aus. Als offenes Lager ausgeführt, verfügt es über eine Schmiernut samt Schmierbohrungen im Außenring für eine gezielte Schmierstoffzufuhr im laufenden Betrieb.
Diese Ausführung kommt vor allem bei anspruchsvollen Industrieanwendungen zum Einsatz, bei denen hohe radiale und axiale Lasten auf große Wellendurchmesser treffen. Das Lager bleibt in einem Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad formstabil. Da Schiefstellungen und elastische Wellendurchbiegungen im Lagerinneren ausgeglichen werden, verringern sich Kantenpressungen an den Rollen und die Bauteile arbeiten auch unter wechselnden Betriebsbedingungen vibrationsarm.
Die Kennzeichnung K30 steht für eine konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:30. Sie erleichtert die Montage und Demontage auf konischen Wellensitzen sowie beim Einsatz passender Spann- oder Abziehhülsen. Über das definierte axiale Aufschieben lässt sich die gewünschte Passung feinfühlig justieren. Die leicht erhöhte Radiallagerluft C3 verhindert, dass das Lager nach dem Aufpressen oder bei betriebsbedingter Wärmeausdehnung zu stramm läuft, während der Stahlblechkäfig die Rollensätze führt.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 180 mm, einen Außendurchmesser von 280 mm sowie eine Baubreite von 100 mm. Diese Dimensionen definieren die Einbauverhältnisse im Gehäuse und auf der Welle. Bei der Ausführung K30 bezieht sich der Nenndurchmesser der Bohrung auf das theoretische Grundmaß des Innenkegels.
Das Kürzel K30 kennzeichnet eine konische Bohrung mit einer Kegelsteigung von 1:30. Im Unterschied zu zylindrischen Bohrungen wird dieses Lager meist auf kegelig geschliffenen Wellenzapfen oder unter Verwendung von Spann- beziehungsweise Abziehhülsen befestigt. Durch den Verschiebeweg lässt sich die resultierende Lagerluft beim Aufpressen exakt kontrollieren.
Die Klasse C3 signalisiert eine leicht vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Da beim Aufpressen der konischen Bohrung der Innenring aufgeweitet wird, verringert sich das interne Lagerspiel während der Montage. Die verbleibende C3-Radialluft trägt dazu bei, dass das Lager auch unter thermischer Belastung im Betrieb leichtgängig bleibt.
Im Außenring des Lagers sind eine umlaufende Schmiernut und mehrere Schmierbohrungen integriert. Über entsprechende Schmieranschlüsse am Lagergehäuse gelangt das Schmierfett oder -öl direkt zwischen die beiden Rollenreihen. Das ermöglicht eine gleichmäßige Schmierstoffverteilung und spült verbrauchte Rückstände effektiv aus der Kontaktzone.
Die Maßgenauigkeit dieses FAG-Wälzlagers entspricht der Toleranzklasse PN (Normaltoleranz), während die Laufgenauigkeit nach der engeren Toleranzklasse P5 ausgeführt ist. Diese Kombination unterstützt einen ruhigen, vibrationsarmen Lauf bei gleichzeitig montagefreundlichen Anschlussmaßen im Maschinenbau.
Das Lager ist für Umgebungstemperaturen zwischen -30 und +200 Grad ausgelegt. Der Werkstoff aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) in Verbindung mit dem formstabilen Stahlblechkäfig bewahrt auch bei längerem Betrieb an der oberen Temperaturgrenze seine geometrische Stabilität.
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